Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 16-02533

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Beschlussvorschlag

Die Verwaltung wird gebeten, in der Innenstadt die Flächen zu ermitteln, die für eine ökologische Aufwertung (Stadtklima, Erholung, Biodiversität, Retention (=Entsiegelung) und andere Funktionen) als Grünfläche (mit oder ohne Parknutzung) geeignet sind und ihre Aufwertung voranzutreiben. Dazu sollen folgende Schritte erfolgen:

1. Zur besseren Übersicht wird die Verwaltung gebeten, eine Karte der potentiell geeigneten Flächen für die Innenstadt (innerhalb des Wilhelminischen Rings) erstellen und dem Planungs- und Umweltschutz noch in diesem Jahr vorzulegen (Potentialkataster).

Neu 2. (alt 4.) Die Verwaltung wird gebeten, die Möglichkeit eines Studierendenwettbewerbs, z. B. im Rahmen von Studienarbeiten der TU (ggf. unterschiedliche Fachrichtungen) zu prüfen und ggf. einen solchen Wettbewerb zu unterstützen. Den Studierenden soll die Gestaltungsaufgabe im Sinne einer ökologischen Aufwertung für ausgewählte - als Grünflächen geeignete - Stadträume gestellt werden und die Ergebnisse sollen in einem Gremium unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erörtert werden.

Neu 3. Der Grünanteil der zur ökologischen Aufwertung ausgewählten Flächen soll nach der Umgestaltung mehr als 50% betragen. 
 

 

Reduzieren

Sachverhalt

Begründung:

Wenn man sich im Internet vorhandene Konzepte und Gestaltungen von Pocket-Parks ansieht

z.B. https://priceprojectdatabase.usc.edu/ findet man i.d.R. sehr stark „designte“ Kleinareale in städtischer Umgebung mit mehr oder weniger Grün als Gestaltungselementen. „Pocket Parks“ präsentieren sich als Spielwiese von Stadtplanern und Architekten, wo nicht die ökologischen Funktionen des Grüns im Vordergrund stehen, sondern Grünelemente eher als „Möblierung“ der gestalteten „Pocket Parks“ +- ansprechend im Raum drapiert werden.

Die vom ursprünglichen Antragsteller als Beispiel angeführten Flächen (z.B. Bankplatz) sprechen eine ähnliche Sprache.

Die BIBS möchte daher vom Begriff und der Zielgröße  „Pocket Park“ deutlich abrücken und die ökologischen Funktionen von „Stadtgrün“ i.w.S.  sowie den Grünanteil an und für sich in den Vordergrund stellen. Die BIBS ist der Auffassung, wir brauchen grundsätzlich mehr (echte) Grünfläche im innerstädtischen Verdichtungsraum und keine „Mimikry mit Blumen“ (wie sich Pocket Parks i.d.R. präsentieren).

Zur Umgestaltung im Sinne einer ökologischen Aufwertung als Grünfläche können und sollen sowohl Flächen ausgewählt werden, die bereits mehr oder weniger Grünbestandteile aufweisen als auch bisher weitgehend versiegelte Flächen.

 Der Begriff „Grünfläche“ umfasst natürlich vorkommende sowie gärtnerisch angelegte Vegetationsformen aller Straten (Rasen, Kräuter, Stauden, Sträucher und Bäume) sowie andere Naturbestandteile.

Weitere Begründungen ggf. mündlich.
 

 

Loading...

Erläuterungen und Hinweise