Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 16-02104-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Beschluss des Stadtbezirksrates (Anregung gem. § 94 (3) NKomVG):

 

„Die Verwaltung wird gebeten, den Geh- und Radweg entlang der Braunschweiger Straße (ab Haltestelle „Nötherstraße“ bis zum Kreisel) in einen benutzbaren und dem Stand des Regelwerkes entsprechenden Zustand zu versetzen.“

 

Stellungnahme der Verwaltung:

 

Der Radweg südlich der Braunschweiger Straße zwischen Nötherstraße und Kreisel hat zahlreiche Unebenheiten, die durch Haltewurzeln der Bäume hervorgerufen werden. Diese Unebenheiten mindern den Komfort für den Nutzer, sind jedoch bei aufmerksamer Benutzung nicht verkehrsgefährdend. Eine kostengünstige technische Lösung, die das Problem dauerhaft beseitigt, bietet sich nicht an. Das Wachstum der Baumwurzeln wird eine neu aufgebrachte, gut benutzbare Befestigung aus Asphalt oder aus Pflastersteinen mittelfristig erneut anheben.

 

Eine Alternative wäre, die Asphaltdeckschicht abzufräsen und durch eine wassergebundene Bauweise zu ersetzen. Diese Bauweise hat erfahrungsgemäß Nachteile bei regnerischem Wetter. Zudem können sich Fahrspuren bilden, die den Nutzerkomfort ebenfalls einschränken.

 

Eine Vergrößerung des Abstandes zwischen den Bäumen und dem Geh- und Radweg ist nicht möglich, da dafür erheblicher Grunderwerb erforderlich wäre.

 

Dieser Straßenabschnitt ist auch Gegenstand der Planungen für das Neubaugebiet auf dem ehemaligen Kasernengelände Heinrich-der-Löwe. Aus diesen Planungen werden sich auch Veränderungen für die Braunschweiger Straße ergeben, die Auswirkungen auf die zukünftige Führung des Fuß- und Radverkehrs haben.

 

Die Verwaltung wird diesen Abschnitt planerisch überprüfen und sieht aus den o. g. Gründen derzeit von baulichen Maßnahmen an diesem Geh- und Radweg ab.
 

 

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