Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 16-02527

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Der Stadtbezirksrat Westliches Ringgebiet bittet die Verwaltung, im Rahmen des Zukunftsbildes für Braunschweig ein Konzept zur Errichtung eines zentralen Quartiersmanagements für das Westliche Ringgebiet zu erstellen.

 

Hierzu nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Mit dem „Zukunftsbild für Braunschweig“ liegt ein kommunalpolitischer Kompass für die Stadtentwicklung bis zum Jahr 2030 vor. Das Zukunftsbild nimmt Schwerpunktsetzungen für das stadtpolitische Handeln vor und formuliert die fünf übergeordneten stadtentwicklungspolitischen Ziele für die nächsten 15 Jahre sowie zugehörige Strategien und Handlungsaufträge.

 

Erarbeitet wurde das Zukunftsbild gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern sowie vielen weiteren Akteuren der Stadtgesellschaft aus Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Politik etc. im offenen Dialogformat „Denk Deine Stadt“ von September 2015 bis April 2016. Auf diese Weise sind mehrere tausend Antworten auf die Frage, wie Braunschweig sich weiterentwickeln soll, in Form von Wünschen, Ideen und ganz konkreten Projektvorschlägen zusammengekommen.

 

Mit dem Dialogformat wurden die mitunter ganz unterschiedlichen Vorstellungen der Akteure zu Braunschweigs Zukunft zusammengebracht. Es galt daher zwischen den vielfältigen Ideen und Projektvorschlägen abzuwägen und Kompromisse einzugehen. Und da im Ergebnis des Dialogformats ein Zukunftsbild für die gesamte Stadt stehen sollte, wurden alle Wünsche, Ideen und Projekte schließlich zu übergeordneten Strategien und Handlungsaufträgen zusammengefasst. Der räumliche Maßstab ist entsprechend die Gesamtstadt.

 

Der im Dialog geäußerte Wunsch, weitere Quartiersmanagements einzurichten, ist in die stadtweite Strategie 2.5 „Engagement als Ressource verstehen: die Stadtgesellschaft zum Dialog und Mitgestalten einladen“ eingeflossen.

 

Der Übergang von der Ziel- zur Projektebene und die Übersetzung des Zukunftsbildes auf die Ebene von Stadtteilen und Quartieren ist dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) vorbehalten, das in 2016/17 entsteht. Die Einbeziehung der politischen Gremien und Akteure vor Ort, insbesondere der Bewohnerschaft, in die Abstimmung von lokalen Entwicklungszielen, Maßnahmen und Projekten in Abgleich mit den gesamtstädtischen Zielen wird ein wesentliches Merkmal des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts sein.

 

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