Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 16-03386
Grunddaten
- Betreff:
-
Einrichtung eines Mehrwegsystems für Kaffeebecher zur Vermeidung von Papp- und Plastikmüll
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion BIBS im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Rat der Stadt Braunschweig
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
06.12.2016
|
Sachverhalt
In den letzten Tagen wurde über das Thema "Mehrweg-Kaffeebecher" in diversen Medien berichtet:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/freiburg-fuehrt-mehrweg-kaffeebecher-ein-a-1122421.html
https://www.zdf.de/nachrichten/heute/videos/otto-becher-100.html
http://www.badische-zeitung.de/freiburg/freiburg-startet-mehrwegsystem-fuer-kaffeebecher--130102041.html
So geben in Freiburg 16 teilnehmende Bäckereien, Backshops und Café-Betreibende den Kaffee in festen Plastikbechern gegen einen Euro Pfand heraus. Die Becher, die bis zu 400mal in Spülmaschinen gereinigt werden können, werden in teilnehmenden Geschäften der Innenstadt wieder abgegeben und das Pfand wird erstattet. Auch die Freiburger Abfallwirtschaft und Stadtreinigung (ASF) beteiligt sich an dem Pilotprojekt. Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe werden in Deutschland stündlich 320.000 Papp-Kaffeebecher verbraucht.
Ähnliche Projekte gibt es bereits in Tübingen, Berlin, Rosenheim und Hamburg.
Daraus ergibt sich für uns folgende Frage:
1. Hält es die Stadt Braunschweig für sinnvoll und möglich, dem Beispiel von Freiburg oder Tübingen zu folgen und hier ein ähnliches Konzept zur Müllvermeidung bei den Coffee-to-go-Bechern zu entwickeln?
