Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 17-03721-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

- 1 -

 

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 19.01.2017 (17-03721) wird wie folgt Stellung genommen:

 

Zu Frage 1:

Die Berufsfeuerwehr verfügt über CO-Warner auf Feuerwehrfahrzeugen (HLF, KLAF), die für Türöffnungsaufgaben vorgesehen sind. Türöffnungen sind vielfach im Zusammenhang mit Rettungsdiensteinsätzen erforderlich. Darüber hinaus ist das multifunktionale Messgerät des ELWs ebenfalls mit einem Sensor für Kohlenstoffmonoxidsensor ausgestattet.

 

Zu Frage 2:

Die Ortsfeuerwehren sind nicht mit solchen CO-Messgeräten ausgestattet. Grund hierfür ist ein anders gelagertes Einsatzspektrum. CO-Verdachtsfälle kommen regelmäßig bei Türöffnungen vor, bei denen üblicherweise keine Einsatzmittel der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt werden. Darüber hinaus sind noch anders gelagerte Einsatzlagen (Wohnungsbrand etc.) mit gefährlichen CO-Konzentrationen denkbar, bei denen jedoch grundsätzlich ein Vorgehen unter umluftunabhängigem Atemschutz Stand der Technik ist. Somit besteht ein ausreichender Schutz vor dem speziellen Atemgift CO sowie vor allen anderen Atemgiften, die mit einem CO-Warngerät nicht erfasst werden.

 

Zu Frage 3:

Die Sicherheitsausstattung richtet sich nach den Erfordernissen. Regelmäßig werden Veränderungen bei den Gefahren an der Einsatzstelle bewertet, um das Restrisiko zu minimieren und die Ausstattung anzupassen. So ist die Berufsfeuerwehr zusätzlich mit Geräten zur Bewältigung von Strahlenschutzeinsätzen und für Atemschutznotfälle ausgestattet.Hinsichtlich der persönlichen Schutzausrüstung gibt es keine Unterschiede zwischen der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr.

 

 

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