Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 17-03998
Grunddaten
- Betreff:
-
Fest der offenen Ateliers "Kunst... hier und jetzt"
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Flake, Elke Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Ausschuss für Kultur und Wissenschaft
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zur Beantwortung
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10.03.2017
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Seit 2005 findet alle 2 Jahre das Fest der offenen Ateliers in Braunschweig und der Region statt. Ein eindeutiger Fokus der Künstlerinnen und Künstler, die ihre Ateliers einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen, liegt dabei auf Braunschweig.
Das Fest „Kunst… hier und jetzt“ wurde als Kooperationsprojekt zwischen der Braunschweigischen Stiftung und dem Allgemeinen Konsumverein durchgeführt. Ab 2017 wird die Braunschweigische Stiftung die genannte Veranstaltung nicht mehr als Kooperationsprojekt fördern. Damit steht dieses Festival jetzt vor dem Aus.
Dabei ist der Erfolg und die Wirksamkeit der offenen Ateliers unumstritten:
Im direkten Kontakt mit Künstlerinnen und Künstlern erlebt ein breites Publikum direkt „Kunst zum Anfassen“. Das Festival bietet für viele einen niedrigschwelligen Zugang zur Kunst und vermittelt dabei neue Sichtweisen.
Für die Künstlerinnen und Künstler erschließen sich neue Plattformen im Umgang mit dem Braunschweiger Publikum und neue Sammlerkreise. Letztendlich stellt das Festival eine hervorragende Möglichkeit dar, Braunschweig und die Region auch als eine Region der Kunst darzustellen. Eine Förderung dieses Festivals ist neben der reinen Kulturförderung auch eine Förderung der Kreativwirtschaft.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
- Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, dieses Festival durch eigene Mittel ganz oder teilweise zu unterstützen?
- Welche Möglichkeiten sieht die Verwaltung, vermittelnd tätig zu werden, um andere Förderer bzw. Partner zu gewinnen (z. B. die Braunschweigische Landschaft)?
- Könnte das Festival nicht auch aus Mitteln der Wirtschaftsförderung (Kultur- und Kreativwirtschaft) gefördert werden?
Gez. Dr. Elke Flake
