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ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 17-04282

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Sachverhalt

Sachverhalt:

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Wissenschaft am 10.03.2017 wurde durch die Mitteilung „Auswahlgremium Theaterförderung“ (Drucksache: 17-03793) über die bisherige Arbeit sowie die aktuelle Zusammensetzung des Gremiums berichtet. Darauf basierend ergaben sich für den Ausschuss weitere Fragestellungen, welche wie folgt beantwortet werden:

 

1. Aufgabenkatalog „Auswahlgremium - Theater“

Das Auswahlgremium „Theater“ wurde im Jahr 2012 durch die Verwaltung vorgeschlagen (Drucksache 12157/12). Anlass hierfür waren u. a. die fortwährenden qualitativen und quantitativen Entwicklungen der Theaterformate sowie die steigende Anzahl neuer Gruppen und Initiativen, die dazu führten, dass es der Verwaltung nicht mehr uneingeschränkt möglich war, die neue Bühnensprache zu bewerten und darauf basierend fundierte Entscheidungen zu treffen.

Dies machte die Gründung des Auswahlgremiums aus Sicht der Verwaltung notwendig.

 

Aufgabe des Auswahlgremiums ist

 

-          die Bewertung der Anträge im Sinne einer künstlerischen Beurteilung

-          die Prüfung der Bereicherung des Angebots in der Stadt Braunschweig sowie

-          die Prüfung der künstlerischen Entwicklung der Theatergruppen.

 

Im Vorfeld der regelmäßig stattfindenden Sitzungen des Auswahlgremiums werden die eingereichten Anträge an alle Mitglieder des Gremiums übersandt. Es besteht somit für die Mitglieder des Gremiums die Möglichkeit, sich zu den Anträgen eine erste Meinung zu bilden.

Hierauf basierend können in den Sitzungsterminen die eigenen Einschätzungen und Meinungen präsentiert und dargestellt werden.

In den Diskussionen bildet sich die Empfehlung für die dann gemeinsam getroffenen Entscheidungen heraus.

 

In der Mitteilung „Auswahlgremium Theaterförderung“ (Drucksache: 17-03793) wurde darüber hinaus, einer Bitte der Fraktionen Rechnung tragend, angekündigt, künftig eine/n Sprecher/in aus der Mitte des Auswahlgremiums zu bestimmen.

 

Hierzu wird auf die nichtöffentliche Mitteilung (vgl. Drucksuche: 17-04289) verwiesen, in der Vorschläge für die Sprecherfunktion unterbreitet werden.

 


2. Vertreter für den Bereich des Amateurtheaters:

Ebenso wurde in der Ausschusssitzung am 10. März 2017 darum gebeten, dass künftig ein Vertreter des Genres „Amateurtheater“ die Arbeit des Auswahlgremiums unterstützen soll.

 

Der Bereich des Amateurtheaters wurde bisher nicht personell im Auswahlgremium abgebildet. Auch das Amateurtheater sollte aus Sicht der Verwaltung zukünftig im Auswahlgremium repräsentiert werden. Überdies muss die durch Ausscheiden vakante Stelle im Bereich des Schultheaters neu besetzt werden.

 

Die Vertretung des Amateurtheaterbereiches könnte einerseits über einen Vertreter eines Interessenverbands der Amateurtheater erfolgen. Hier könnte der Amateurtheaterverband Niedersachsen e. V. einschlägig sein, der sich der Pflege, Förderung und Verbreitung des Amateurtheaters widmet. Hierbei kann es jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass es auch zu Überschneidungen mit Antragstellern der Projektförderung kommen könnte.

 

Andererseits könnten daher auch Experten aus dem universitären Spektrum, die sich mit der Thematik Amateurtheater befassen, in das Auswahlgremium eingeladen werden. Thematisch hierfür passend könnten Wissenschaftler der Abteilung Theater des Lehrstuhls für Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation der Universität Hildesheim sein. Durch die dort vorhandene theaterwissenschaftliche Expertise könnte sowohl der Bereich des Amateurtheaters als auch weitere Themenkreise des Auswahlgremiums, wie z. B. die Theaterpädagogik, das Kinder- und Jugendtheater sowie experimentelle Formen des Gegenwartstheaters, breiter abgedeckt werden.

 

Beide Ansätze zur Besetzung des Vertreters aus dem Bereich Amateurtheater werden dem AfKW hiermit zur Meinungsbildung vorgelegt. Aus Sicht der Verwaltung könnte es auch durchaus zielführend sein, Vertreter aus beiden Vorschlägen zusätzlich zur bisherigen Besetzung des Auswahlgremiums einzuladen, da hierdurch ein noch größeres fachliches Spektrum abbildbar wäre.
 

 

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