Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 17-04692
Grunddaten
- Betreff:
-
Befragung der Braunschweiger Sportvereine
- Status:
- öffentlich (Vorlage abgeschlossen)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Gestoppt
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Sportausschuss
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Vorberatung
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06.06.2017
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31.08.2017
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Bereit
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Verwaltungsausschuss
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Vorberatung
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Bereit
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Rat der Stadt Braunschweig
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Entscheidung
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Beschlussvorschlag
Die Sportfachverwaltung wird gebeten, in den Sommerferien eine Befragung der Braunschweiger Sportvereine durchzuführen. Ziel ist es zu erfahren, wie viele Flüchtlinge auf Vereinsebene die vielfältigen Sportangebote wahrnehmen.
Die Ergebnisse sind dem Sportausschuss in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause vorzustellen.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Seit Januar 2016 ist die Stadt Braunschweig durch das Land Niedersachsen verpflichtet, Flüchtlinge in eigener Zuständigkeit unterzubringen. Anfangs erfolgte diese Unterbringung aufgrund fehlender Unterkünfte in Sporthallen der Stadt Braunschweig. Inzwischen sind fast alle Flüchtlinge in die neu erstellten Gebäudekomplexe bzw. ein extra angemietetes ehemaliges Bürogebäude gezogen. Nun gilt es, die Flüchtlinge - so sie eine gute Bleibeperspektive haben - schnell und nachhaltig in unsere Gesellschaft zu integrieren.
Ein besonders erfolgsversprechendes Integrationsmittel ist der Sport. Dieses Potenzial im Allgemeinen, aber auch mehrere konkrete Maßnahmen sind bereits im Integrationskonzept der Stadt Braunschweig enthalten, welches die Mitglieder des Rates der Stadt Braunschweig in der Sitzung am 15. März des letzten Jahres einstimmig beschlossen haben (Drucksachen-Nummer 16-01642-02).
In einem eigenen Unterkapitel (4.7 - Integration durch Sport, Kultur und Freizeit) werden nicht nur die Herausforderungen und der weitere Handlungsbedarf beschrieben, sondern ebenso dargelegt, welche Ansätze zur Integration von Flüchtlingen im Sport bereits bestehen. Beispielhaft werden hier die schon in 2016 existente Zusammenarbeit mit dem Netzwerk "Sport für Flüchtlinge" und Eintracht Braunschweig genannt. Diese waren zunächst sehr stark auf die Bewohner der Landesaufnahmebehörde in Kralenriede ausgerichtet.
Um Rückschlüsse auf den Umsetzungsstand des Integrationskonzeptes ziehen zu können und zu überlegen, an welcher Stelle die Stadt Braunschweig unterstützend tätig werden kann, sollen durch den Fachbereich 67 in den Sommerferien alle Braunschweiger Sportvereine befragt werden, inwieweit ihr Sportangebot von Flüchtlingen wahrgenommen wird.
