Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 17-05232
Grunddaten
- Betreff:
-
Tempo 30 auf der gesamten Hauptstraße
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- Frau Buchholz (BIBS), Herr Schröter (B 90/Die Grünen) im Stadtbezirksrat 323
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 323 Wenden-Thune-Harxbüttel
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Entscheidung
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05.09.2017
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Regelmäßig befasst sich der Bezirksrat 323 mit der problematischen Verkehrssituation auf der Hauptstraße. Sie ist auch immer wieder Thema bei den Einwohnerfragestunden, in denen die Bürgerinnen und Bürger ihre Unzufriedenheit mit der Verkehrssituation zum Ausdruck bringen .
So wird z.B. oft beklagt, dass ein Überqueren der Straße mit Risiken verbunden ist. Der Zebrastreifen an der Polizeidienststelle ist nur schlecht für die Verkehrsteilnehmer einsehbar. Die vom Bezirksrat mehrfach bemängelte Beleuchtung wird seitens der Verwaltung leider als völlig ausreichend betrachtet.
Außerdem lädt die gerade Streckenführung geradezu zu Geschwindigkeitsüberschreitungen ein. Das führt dazu, dass viele Radfahrende nicht mehr auf der Straße fahren. Sie benutzen die Gehwege, was wiederum zu Konflikten mit Fußgängerinnen und Fußgängern führt.
An der neukonzipierten Kreuzung „Hauptstraße/Aschenkamp“ kommt es aufgrund von erhöhter Geschwindigkeit ebenfalls immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen.
Tempo 30 auf der Hauptstraße könnte einige dieser Problematiken durchaus mildern.
Nicht zuletzt würde das Verletzungsrisiko für Personen bei einem Unfall deutlich sinken. Hierzu schreibt der VCD Verkehrsclub Deutschland: Kommt es zu einem Zusammenprall, sind die Überlebenschancen einer Person bei einem Unfall mit Tempo 30 mit 70 bis 80 Prozent wesentlich höher, als bei einem Zusammenstoß mit Tempo 50. Bei dieser Geschwindigkeit sterben acht von zehn Menschen.“
Mit diesem Antrag nehmen wir auch den Vorschlag eines Bürgers auf, den er während der vorletzten Bezirksratssitzung gemacht hat.
gez.
Astrid Buchholz und Carsten Schröter
