Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 17-05306
Grunddaten
- Betreff:
-
Ersthelfer-App für Braunschweig?!
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Feuerwehrausschuss
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zur Beantwortung
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13.09.2017
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Sachverhalt
Sachverhalt.
Bei akuten Notfällen, wie beispielsweise Atem- oder Herzstillstand, kann jede Sekunde über Leben und Tod entscheiden. Und auch wenn die Rettungskräfte in der Stadt Braunschweig schnell und zuverlässig sind, sind sie in den meisten Fällen auf die Unterstützung von Ersthelfern angewiesen. Diese müssen sich in der Regel aber in der direkten Umgebung aufhalten, um auf einen Notfall aufmerksam zu werden. Um jedoch gezielt Ersthelfer zu erreichen, setzen andere Städte auf den Einsatz einer Ersthelfer-App. Unter anderem die Regionen Unna, Ingolstadt und Gütersloh (Pilotprojekt in 2013) beteiligen sich an der App "Mobile Retter" und der entsprechende Mobile-Retter-Server der Leitstelle spürt bei einem Notruf vollständig automatisiert den zum Einsatzort nächst verfügbaren professionellen Ersthelfer auf und alarmiert diesen.
Diese Ersthelfer sind Krankenschwestern, Pfleger, Sanitäter, Rettungsassistenten, Feuerwehrkräfte, DLRG-Schwimmer oder Ärzte, die unmittelbare qualifizierte Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten – bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Weitergehende Informationen finden sich auf der Internetseite http://www.mobile-retter.de/.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Liegen der Verwaltung Erfahrungsberichte aus anderen Städten vor, die eine Ersthelfer-App betreiben?
2. Wären die dort implementierten Maßnahmen für Braunschweig sinnvoll anwendbar?
3. Mit welchem finanziellen Aufwand könnte man eine Ersthelfer-App in Braunschweig einführen?
