Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 17-05239-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 24. August 2017 (DS 17-05239) wird wie folgt Stellung genommen:

 

Zu Frage 1:

 

Die Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, eine dauerhafte Plattform für den Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu schaffen. Die positiven Effekte des Veranstaltungsjahres „Stadt der Wissenschaft 2007“ sollten verstetigt werden: Durch die zahlreichen Austauschmöglichkeiten zwischen Wissenschaft, allgemeiner Öffentlichkeit, Entscheidern aus Kommunen, Politik und Institutionen und Unternehmern und jungen Gründern, Studierenden und Kunstschaffenden entstand eine dichte, kreative Atmosphäre, die u.a. zahlreiche Kooperationsprojekte befördert und beflügelt hat. Der Wissenschaftsstandort Braunschweig wurde für die lokale, regionale und überregionale Bevölkerung zu einem positiv besetzten Begriff.



Zu Frage 2:

 

Insgesamt besuchen heute jährlich rund 30.000 Personen Veranstaltungen im Haus der Wissenschaft. Etwa die Hälfte der Veranstaltungen ist öffentlich und richtet sich mit einer breiten Vielfalt von Themen an ein allgemeines Publikum. Hier treffen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer, Schüler und Studierende, Kulturschaffende und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Bei Tagungen, Fachsymposien oder Workshops und Fortbildungen, Vernetzungs- und internen Dialogveranstaltungen stehen der Wissens- und Technologietransfer innerhalb und zwischen Hochschule, Forschung und Wirtschaft im Vordergrund. Überregional bekannt ist das Haus insbesondere für seine innovativen Formate und den offenen, auch kontroversen Austausch über die gesellschaftliche Dimension wissenschaftlicher Themen.

 

Zu Frage 3:

 

Das Profil des Haus der Wissenschaft soll in naher Zukunft auf der Basis der bestehenden Erfolge weiter geschärft werden. Ging es zu Beginn oftmals um die „breite Öffentlichkeit“, so gilt es nun, die Zielgruppen des Hauses genauer zu definieren: Junge Menschen, auch diejenigen aus nicht privilegierten Familien und Schulen, sollen fit gemacht werden, um mit den zukunftsprägenden Themen wie Energiewende, Mobilität, Digitalisierung und Gentechnologie klug umzugehen. Mit niedrigschwelligen Angeboten soll Nachwuchs für den Wissenschafts- und Forschungsbereich (z.B. mit den KIWI-Forschertagen) interessiert werden. Junge wissenschafts- und technologieaffine Kreative sollen gefördert und möglichst in der Region gehalten oder für sie gewonnen werden. Vor allem der Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft soll gefördert werden. Eine maßgebliche Rolle bei der Definition des Profils wird neben den Gesellschaftern und dem Beirat die neue Geschäftsführung spielen.

 

 

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