Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 17-05584
Grunddaten
- Betreff:
-
Einhaltung der Ruhezeiten auf der Socceranlage auf dem Gelände der IGS Volkmarode
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- Gruppe SPD, Bündnis90/Die Grünen, BIBS im Stadtbezirksrat 114
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 114 Volkmarode
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zur Beantwortung
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23.10.2017
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Verwaltung der Stadt Braunschweig wird gebeten, den Stadtbezirksrat darüber zu informieren, was sie zu tun gedenkt, um die Einhaltung der Ruhezeiten auf der Socceranlage auf dem Gelände der IGS Volkmarode durchzusetzen.
Begründung:
Immer wieder kommt es zu Klagen der Anwohner am Seikenkamp, die sich durch die Geräuschkulisse der Socceranlage gestört fühlen. Dabei geht es weder um die Schüler der IGS Volkmarode, noch um Kinder und Jugendlichen aus dem Ort, die tagsüber auf der Anlage spielen.
Kritisiert wird vielmehr, dass die Anlage - auch von Erwachsenen - in den Sommermonaten bis teilweise 22.30 Uhr, genutzt wird. Zusätzlicher Lärm entsteht durch schlagende Autotüren und Ghettoblaster.
Um der Polizei die Möglichkeit zu geben, auf die Ruhezeiten hinweisen zu können, haben sich Vertreter des zuständigen Fachbereichs der Stadt, der IGS Volkmarode, u.a. der Schulleiter Herr Düwel, und Bezirksbürgermeister Ulrich Volkmann vor geraumer Zeit darauf geeinigt, dass am Zaun der Socceranlage Hinweisschilder mit den Ruhezeiten aufgehängt werden sollen.
Dieses ist geschehen, aber die Schilder wurden noch am gleichen Tag von Unbekannten wieder entfernt. Das hat sich mehrfach wiederholt, immer mit dem Ergebnis, das die Schilder entwendet wurden.
Für die Einwohner entsteht der Eindruck, dass man seitens der Stadt nunmehr resigniert hat.
Das kann aber nicht die Lösung sein, dass unliebsame Einschränkungen „gelöst“ werden, indem man die entsprechenden Hinweisschilder entwendet und dass die Verantwortlichen dann resignierend nichts mehr tun.
Daher bitten wir, andere Lösungen zu prüfen, und zwar einerseits im Interesse der Schüler, Kindern und Jugendlichen, die ganz regulär tagsüber und am frühen Abend die Anlage nutzen, andererseits im Interesse der Anwohner, denen nicht zuzumuten ist, dass sie noch nach 20 Uhr die enorme Lärmbelästigung ertragen müssen.
gez.
Stefan Jung
