Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 17-05563
Grunddaten
- Betreff:
-
Querungsmöglichkeiten für Fußgänger an der Paulikirche
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat 120
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 120 Östliches Ringgebiet
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zur Beantwortung
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26.10.2017
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die CDU-Fraktion 120 fragt bei der Verwaltung an, inwiefern bei der Umgestaltung des Bereiches um die Paulikirche im Zuge der Sanierung „Roonstraße/An der Paulikirche“ auch an ebenerdige Querungsmöglichkeiten zum Fortsetzen des Fußweges nach Überqueren der Straße „An der Paulikirche“ gedacht worden ist oder bewusst weggelassen worden sind? Können diese auch auf der Häuserseite der Straße „An der Paulikirche“ durch Absenken der Bürgersteige und Markierung der Zuwegung nachgerüstet werden?
(Siehe auch die roten Markierungen im beigefügten Luftbild zur Verdeutlichung)
Begründung: In der letzten Zeit sind zu diesem Sachverhalt mehrere Nachfragen von Anwohnern und Bürgern des Stadtbezirkes eingegangen. Insbesondere ältere Mitbürger mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwägen hätten sich darüber verwundert geäußert, dass die Seitenwege, die von der Kirche weg zur Straße führen, auf Seiten der Paulikirche mit einem abgesenkten Bürgersteig zur Straße abschließen, diese jedoch auf der anderen Straßenseite keine Fortführung in Form von eindeutigen Querungsstellen für Fußgänger finden. Stattdessen sieht man sich dort mit Parkbuchten oder Baumscheiben und einer hohen Bürgersteigkante konfrontiert, was eine Querung der Straße an diesen Stellen schwer bis unmöglich macht.
Somit bleiben als Fußgängerüberweg nur der Querweg vor der Kirche oder die Möglichkeit den Fußgängerrundweg bis zur Roonstraße weiterzugehen um auf der Rückseite der Kirche (wenn hier ebenfalls nicht in gerader Linie) auf Höhe der Rondelle auf die andere Fußwegseite wechseln zu können.
Gerade für Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten oder die auf Gehhilfen, wie etwa Rollatoren, angewiesen sind, stellen diese zusätzliche Wege dar und lassen die Gestaltung um die Paulikirche mit Einbezug der anliegenden Straßen unfertig wirken. Gleiches gilt für Eltern mit Kinderwägen beim Spaziergang, denen insbesondere im einsetzenden Winterhalbjahr nicht zugemutet werden kann, ggf. bei Schnee und Eis weiter zu gehen als notwendig, um erst an den nächsten Kreuzungen die Fahrbahn gefahrlos queren zu können.
Derzeit ist das bestehende Wegenetz irreführend und verleitet Kirchbesucher und Spaziergänger zu Abkürzungen über die Wege der Rasenfläche zu den gegenüberliegenden Hausgrundstücken, die defacto gar keine sind.
gez.
Gebauer
- CDU-Bezirksratsfraktion 120 Östliches Ringgebiet –
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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323,7 kB
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