Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 17-05442

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Sachverhalt

Sachverhalt:

In der Sitzung des Stadtbezirksrates 131 Innenstadt am 2. Mai 2017 wurde auf Grundlage des Antrages 17-04293 mit 12/2/0 Stimmen beschlossen, die Verwaltung aufzufordern, die Einrichtung von Pocket-Parks in der Neuen Straße zwischen Gördelingerstraße und Schützenstraße und auf dem Schlossplatz zu prüfen. Es sollte dargestellt werden, welche Kosten dabei entstehen und in welchem Umfang und welcher Dauer Baumaßnahmen stattfinden würden.

 

Bereits am 6. September 2016 hatte der Verwaltungsausschuss den Auftrag an die Verwaltung beschlossen, eine geeignete Fläche als Pilotprojekt für einen Pocket-Park zu überplanen und dem Planungs- und Umweltausschuss zum Beschluss vorzulegen.

Weiterhin sollte von der Verwaltung die Möglichkeit eines städtebaulichen Studentenwettbewerbes, z. B. im Rahmen einer Studienarbeit der TU, geprüft und ggf. ein solcher Wettbewerb unterstützt werden. Den Studenten sollte die Gestaltungsaufgabe für ausgewählte – für Pocket-Parks geeignete – Stadträume gestellt werden und die Ergebnisse sollten in einem Gremium unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erörtert werden .

 

Zurzeit wird an der TU Braunschweig am Institut für Landschaftsarchitektur – Frau Prof. Kiefer – der Kompaktentwurf „BS.SMALL SPACES“, der sich dieser Thematik an ca. 25 Orten in der Innenstadt widmet, von etwa 40 Studierenden als Studentenwettbewerb bearbeitet. Die Abgabe der Entwürfe ist bis zum 10. Oktober 2017 erfolgt. Als Nächstes ist eine Jurysitzung geplant, bei der auch Geldpreise an die Preisträger verliehen werden sollen, die von der Stadt Braunschweig und der Richard-Borek-Stiftung je hälftig zur Verfügung gestellt werden. Die Jury wird aus Teilnehmern der TU Braunschweig, der Stadt Braunschweig und der Richard-Borek-Stiftung zusammengesetzt sein. Anschließend sollen die Ergebnisse der Braunschweiger Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Diesem Prozess sollte aus Sicht der Verwaltung nicht vorgegriffen werden. Die Empfehlung ist, im Anschluss an die Präsentation der studentischen Arbeiten zu prüfen, ob die konkret vom Bezirksrat vorgeschlagenen Flächen weiterverfolgt werden oder andere Prioritäten sinnvoller zu setzen sind.
 

 

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