Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 18-07741
Grunddaten
- Betreff:
-
Zwischenstand Forschungsprojekt "SIRENE"
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 37 Fachbereich Feuerwehr
- Verantwortlich:
- Ruppert
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Feuerwehrausschuss
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
10.04.2018
|
Sachverhalt
- 1 -
Sachverhalt:
Das Forschungsprojekt „SIRENE“ wurde 2017 ins Leben gerufen und hat zum Ziel, dass Hilfs- und Rettungskräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst schneller durch den städtischen Verkehr zum Einsatzort gelangen. Ansatz hierfür ist die dynamische Beeinflussung von Lichtsignalanlagen (erzeugen einer „grünen Welle“) sowie ein intelligentes Routing unter Zuhilfenahme aktueller Daten zur Verkehrslage.
Das Konsortium, bestehend aus verschiedenen klein- und mittelständischen Unternehmen, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Stadt Braunschweig hat unter Führung des Instituts für Automation und Kommunikation e. V. (ifak), Magdeburg, die Arbeit im September 2017 aufgenommen. Neben der Projektorganisation wurden bei einem Anwendertreffen mit Vertretern verschiedener Feuerwehren und Hilfsorganisationen bereits konkrete Anwendungsfälle definiert.
Auf der technischen Seite wird derzeit an der Implementierung eines Testfeldes in Braunschweig gearbeitet. Hierbei wird zunächst nur die dynamische Beeinflussung von Lichtsignalanlagen berücksichtigt, ein intelligentes Routing soll erst in einer weiteren Ausbaustufe folgen. Geplant ist eine Teststrecke von der Hauptwache über den Stadtring in die Weststadt mit der Option einer Erweiterung bis zur Autobahnauffahrt „Braunschweig Lehndorf“.
Im ersten Schritt wird zurzeit ein Pflichtenheft für die Firma vorbereitet, die alle technischen Änderungen an den Lichtsignalanlagen vornehmen soll. Innerhalb der nächsten Wochen fordert das DLR ein Probeangebot von der Firma BELLIS GmbH an, um die anfallenden Gesamtkosten des Testfeldes abschätzen zu können. Darauf aufbauend wird das endgültige Pflichtenheft erstellt, sodass die Arbeiten am Testfeld ggf. noch in diesem Jahr beendet werden können.
Parallel dazu beginnen ab diesem Sommer die nötigen technischen Erweiterungen an den Fahrzeugen der Feuerwehr Braunschweig und ggf. weiterer Hilfsorganisationen. Ziel ist es, zum Ende des Jahres das Testfeld in Betrieb zu nehmen, damit erste Evaluationen erstellt werden können.
Zudem wurde im Rahmen des Projekts zum 12. März 2018 ein wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich 37 neu eingestellt. Seine Aufgaben bestehen in der Projektbetreuung und der Koordinierung der technischen Anpassungen auf Seiten der Feuerwehr Braunschweig.
