Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 18-07818

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die Verwaltung wird gebeten den Stadtbezirksrat darüber zu informieren, wie hoch der Nutzen-Kosten-Faktor bei dem aktuell geplanten Ausbau der Stadtbahnverlängerung

  • für  den Mit-Fall und
  • für den Ohne-Fall

 

ist, und wie diese Faktoren berechnet wurden.

 

 

Seit einiger Zeit wird eine Stadtbahnverlängerung bis in das Neubaugebiet Volkmarode-Nord geplant. Dazu gab es in der IGS Volkmarode einen ersten Bürgerworkshop am 07.12.2017 und einen zweiten Bürgerworkshop am 21.02.2018.

 

Während des ersten Bürgerworkshops (und auch schon bei früheren Veranstaltungen) wurde erläutert, dass zwei Szenarien betrachtet und berechnet wurden, nämlich

  • ein Mit-Fall, mit
    • einer Stadtbahn-Verlängerung für Linie 3 bis Volkmarode-Nord
    • einer Linie 13 (auch 3E genannt) bis Gliesmarode mit dortiger Wendeschleife
    • einem 15-Minuten Takt bis nach Volkmarode >>  also Verschlechterung ggü. heute

 

  • ein Ohne-Fall, mit
    • der Linie 3 bis zur Haltestelle Volkmarode, Moorhüttenweg
    • einer weiteren Linie 5 bis zur Haltestelle Volkmarode, Moorhüttenweg
    • einem 7,5-Minuten Takt nach Volkmarode  >>  also Verbesserung ggü. heute.

 

 

Die zugehörigen Nutzen-Kosten-Faktoren wurden bisher nur sehr allgemein erläutert.

 

Danach soll sich für den Mit-Fall ein Nutzen-Kosten-Faktor von 1,3 ergeben.

Für den Ohne-Fall liegt hier kein Wert vor.

 

Außerdem wurde die konkrete Berechnung für den Mit-Fall bisher nicht detailliert veröffentlicht – weder im Rahmen der Bürger-Veranstaltungen noch gegenüber dem Stadtbezirksrat.

 

Im Rahmen des ersten Workshops am 07.12.2017 wurde zu den Werten der verschiedenen Szenarien (Mit/Ohne) auch eine Frage gestellt, die folgendermaßen beantwortet wurde (s. https://www.stadt-bahn-plus.de/infomaterial/#c292 ) :

„Das Ergebnis der Voruntersuchung vergleicht diese beiden Szenarien miteinander. Der Fall mit der beschriebenen Wendeschleife in Höhe Moorhüttenweg/Hordorfer Straße wird mit dem Fall der Zwischenwendeschleife an der Querumer Straße verglichen. Aufgrund der schlechteren Kundenanbindung Volkmarodes durch die Tram und der nicht möglichen Einsparung an Verkehrsleistung ergibt sich jedoch ein geringerer Nutzen, als bei der Realisierung der Anbindung Volkmarode Nord inkl. der Wendeschleife Gliesmarode.“

 

Diese Antwort ist sehr unbefriedigend, zumal sie bei der Aussage „Aufgrund der schlechteren Kundenanbindung Volkmarodes durch die Tram“ wohl nicht berücksichtigt, dass sich für Volkmarode sehr unterschiedliche Taktungen (7,5 / 15 Minuten) ergeben.

 

gez. 

Dr. Volker Garbe  

Gruppenvorsitzender
 

 

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