Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 18-08250
Grunddaten
- Betreff:
-
Jobcenter: Sanktionen und die Folgen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Die Fraktion P2 im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Soziales und Gesundheit
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
31.05.2018
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Der Deutsche Städtetag hat eine Stellungnahme zur verfassungsrechtlichen Prüfung der Sanktionsvorschriften im 2. Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) Aktenzeichen: 1 BvL 7/16 an das Bundesverfassungsgericht verfasst. In der Stellungnahme wurde ausgeführt, dass die Jobcenter eine Statistik über Sanktionen führen [1]. Hierzu und darüber hinaus frage ich an:
- 1. Wie vielen Braunschweigern wurden in den letzten drei Jahren Leistungen über Sanktionen gekürzt und wie lange müssen bzw. mussten Betroffene in der Folge unterhalb des Existenzminimums leben?
- 2. Wie viele Menschen wurden aufgrund dieser Maßnahmen obdachlos und wie viele mussten auf Sach- und Nahrungsmittelgutscheine ausweichen?
- 3. Welche Maßnahmen wurden während der Kürzung aktiv durch das Jobcenter ergriffen, um die Lebenssituation der Betroffenen wieder auf ein existenzsicherndes Minimum zu heben?
Quelle:
[1] http://tacheles-sozialhilfe.de/fa/redakteur/Dies_und_das/Deutscher_Staedtetag_08-02-2017_.pdf
