Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 18-08313
Grunddaten
- Betreff:
-
Travipay - Nutzungsakzeptanz und Vorteile für die Stadtverwaltung
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Wirtschaftsausschuss
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zur Beantwortung
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01.06.2018
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Als weiterer Schritt auf dem Weg hin zur "Smart-City Braunschweig" ist es seit September 2016 im Braunschweiger Stadtgebiet möglich, auf städtisch bewirtschaftetem Parkraum sein Parkticket mit "Travipay" zu lösen. Neben dem klassischen Bezahlen mit Münzen und dem zuletzt ausführlich im Bauausschuss diskutierten Einsatz der "Geldkarte" (als Übergangstechnologie) gibt es somit eine alternative bargeldlose Bezahlvariante.
Travipay tritt dabei als Dienstleistungsanbieter auf und erhebt für den angebotenen Bezahlservice eine zusätzliche Gebühr direkt vom Dienstnutzer, also dem Parkenden. Die Stadt Braunschweig tritt bei dieser Bezahlmethode bisher nur als Zahlungsempfänger ohne Verantwortung für das Bezahlverfahren auf. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu den Leerungskosten, die der Stadt entstehen, wenn mittels klassichem Münzeinwurf bezahlt wird.
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. Welche Kosten entstehen der Stadt durchschnittlich beim Münzzahlen durch die Leerung und Unterhaltung der Zahlstationen pro eingenommenen Euro Parkgebühr?
2. Welche Kosten und welcher Aufwand entstehen der Stadt bei Nutzung des Travipay-Services?
3. Welche Bezahlmethoden werden in Braunschweig zu welchen Anteilen von den Parkenden verwendet und welchen Trend erwartet die Stadtverwaltung?
