Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 18-08240-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zur Anfrage der SPD-Fraktion vom 14.05.2018 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Der genannte Fußgängerüberweg führt von der Westseite der Salzdahlumer Straße lediglich auf eine größere Dreiecksinsel, auf der sich eine Gaststätte mit ihren Parkplätzen befindet. Die Nutzung des Fußgängerüberwegs ist gering. Zahlen dazu liegen nicht vor. Die Beleuchtung des Fußgängerüberwegs entspricht nicht den heutigen Standards für neue Zebrastreifen. Parkende Autos beeinträchtigen zudem zeitweise die Sichtverhältnisse. Die Verwaltung prüft derzeit, ob dieser Fußgängerüberweg, der so heute nicht mehr angelegt würde, entfallen sollte oder muss.

 

Nach Einschätzung der Verwaltung bietet die in der Anfrage genannte bestehende Querungshilfe eine sichere und übersichtliche Möglichkeit, die Salzdahlumer Straße zu überqueren. Einen zusätzlichen Vorteil durch die Umwandlung in einen Fußgängerüberweg sieht die Verwaltung hier, unabhängig von der Frage, ob ein Fußgängerüberweg an dieser Stelle rechtlich zulässig wäre, nicht.

 

Zu Frage 1.

 

Die Kosten für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs betragen ca. 10.000 bis 15.000 €. Wesentlicher Kostenfaktor sind neben straßenbaulichen Anpassungen wie Bordabsenkungen (hier schon vorhanden) und taktilen Bodenindikatoren für Blinde und Sehbehinderte insbesondere die Anpassungen der Straßenbeleuchtung.

 

Zu Frage 2.

 

Voraussetzung für ein sicheres Queren der Salzahlumer Straße ist in erster Linie eine angemessene Fahrweise der Kfz innerhalb der geschlossenen Ortslage.

 

1.)

Um dies zu fördern ist es sinnvoll, dass Ortseinfahrten gut wahrnehmbar sind und für die dort beginnende Innerortslage sensibilisieren. Übliche Instrumente dafür sind Mittelinseln oder Fahrbahnverschwenkungen. Die derzeitige bauliche Lösung mit einer Linksabbiegespur in die Straße Am Großen Schafkamp weitet die Sazdahlumer Straße dagegen am Ortseingang auf, was eher zu zügigem Fahren animiert. Hier wäre ein Umbau zum Beispiel zu einer Fahbahnverschwenkung grundsätzlich denkbar. Da hier keine besondere Gefahrenlage besteht und keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, wurde dies aber bisher nicht verfolgt.

 

2.)

Die Salzdahlumer Straße hat in der Ortslage in Mascherode eine Mittelmarkierung. Solche Markierungen fördern das zügige Fahren und den Verkehrsfluss. Fahrbahnen ohne Mittelmarkierung fordern mehr Aufmerksamkeit und sensibilisieren stärker für das Umfeld der Fahrbahn und somit auch für querende Fußgänger. Innerhalb der geschlossenen Ortslage kann auf Mittelmarkierungen häufig verzichtet werden. Die Verwaltung wird diese Mittelmarkierung aus dem Unterhaltungsplan der Bellis nehmen lassen. Sie wird dann mit der Zeit abgefahren und nicht mehr erneuert werden.
 

 

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