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ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 18-08390

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Sachverhalt

Sachverhalt:


In diesem Jahr ist mit einem verstärkten Befall von Eichen mit den Raupen des Eichen-prozessionsspinners (EPS) zu rechnen. Zudem können sich die Raupen durch das anhaltend warme Wetter besser und schneller entwickeln. In den vergangenen Wochen sind bereits eine Reihe von Nestern in städtischen Parkanlagen entdeckt und beseitigt worden.

 

Die überwiegend nachtaktiven Raupen des Eichenprozessionsspinners halten sich tagsüber in Gespinstnestern am Stamm auf und wandern in der Dämmerung in langen Reihen zum Fressen in die Baumkronen.

 

Ab dem dritten Larvenstadium entwickeln die schwarzgrauen Raupen lange, mit Widerhaken versehene Brennhaare, die leicht abbrechen und den Giftstoff Thaumetopoein enthalten. Dieser kann bei Hautkontakt allergische Reaktionen, juckende, entzündliche Hautaus-schläge, Rötungen, Quaddeln und Bläschen auslösen. Bei Augenkontakt sind Entzündun-gen der Augenbindehaut möglich. Werden die Haare eingeatmet, kann es zu Reizungen im Rachen, Halsschmerzen, Hustenreiz und in seltenen Fällen auch zu Asthmaanfällen kommen.

 

Daher sollten abgesperrte Bereiche nicht betreten und die Nester und Raupen nicht berührt werden. Auch verlassene Nester sind durch die darin befindlichen Häutungsreste noch gesundheitsgefährdend.

 

Der Fachbereich Stadtgrün und Sport lässt die Nester durch eine speziell ausgerüstete und qualifizierte Firma entfernen.

 

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