Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 18-08597
Grunddaten
- Betreff:
-
Lehrerentlassungen zum Ferienbeginn in Braunschweig
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- AfD-Fraktion im Rat der Stadt / Wirtz, Stefan
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Schulausschuss
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zur Beantwortung
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24.08.2018
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Sachverhalt
Bundesweit sind tausende Lehrer mit befristeten Verträgen von Entlassungen zu Sommerferienbeginn betroffen - trotz des Lehrermangels.
In Niedersachsen sind es laut FAZ knapp 500.
Wie viele Lehrer und Referendare sind in Braunschweig von dieser Vorgehensweise der Schulbehörde betroffen?
Bekommen die betroffenen Lehrer das Sommerferien-Gehalt nachbezahlt, wenn sie im neuen Schuljahr wieder beschäftigt werden?
Wie passt diese Praxis zum Fachkräfte-Mangel und überfälligen Überlegungen, den Beruf attraktiver zu machen?
Sachverhalt:
"Die Bundesagentur für Arbeit registrierte in den vergangenen Sommerferien die meisten Arbeitslosmeldungen von Lehrkräften in Baden-Württemberg (rund 1680), Bayern (860) und Niedersachsen (470). Auch im relativ kleinen Hamburg (260) sei das Phänomen besonders erkennbar gewesen.
Auch Referendare stehen laut Tepe in einigen Bundesländern in den Sommerferien zu Tausenden ohne Gehalt da. Nach GEW-Angaben haben die Nachwuchslehrer keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, weil sie als Beamte auf Widerruf während des Vorbereitungsdienstes nicht in der Arbeitslosenversicherung versichert seien."
Quelle: faz.net, 09.07.2018
