Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 18-08793

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

 

Im Rahmen des kommunalen Handlungskonzeptes „Braunschweig für alle Kinder“ wird seit Juli 2016 das buddY-Programm Braunschweig durchgeführt. Finanziert wird es vom Braunschweiger Fonds für Kinder und Jugendliche. Die Programmträger sind das Sozialreferat der Stadt Braunschweig und der Fachbereich Schule in Kooperation mit educationY Düsseldorf. Darüber hinaus unterstützt die Niedersächsische Landesschulbehörde Regionalabteilung Braunschweig (NLSchB) das Programm. Zum Steuerungskreis gehören neben der NLSchB die Programmträger, der Beirat Kinderarmut und die Stiftung „Unsere Kinder für Braunschweig“.

 

Unter der besonderen Berücksichtigung der Armutsprävention ist für den Bereich der Schule gemeinsam mit dem buddY e. V. ein Programm speziell für Braunschweiger Schulen konzipiert worden, welches an den folgenden sechs Schulen bis April 2019 durchgeführt wird: Grundschule Bültenweg und Grundschule Wenden, FöS Hans-Würtz-Schule, Hauptschule Sophienstraße, Realschule Sidonienstraße, Gymnasium Martino-Katharineum.

 

 

  1. Zielsetzungen

 

Mit dem resilienzstärkenden Ansatz werden innerhalb der Schulkultur Entwicklungen ermöglicht, von denen alle Schülerinnen und Schüler, aber ebenso das System Schule als Ganzes profitieren. Schule wird zu einem Lebens- und Lernort gemacht, an dessen Gestaltung alle beteiligt sind, alle aufeinander achten und sich wohlfühlen. Die Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere aus Familien mit niedrigem Sozialstatus, werden verbessert. Neben der Förderung der Persönlichkeitsentwicklung ermöglicht das Programm Selbstwirksamkeitserfahrungen über Partizipation und Entwicklung der emotionalen und sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

 

 

  1. Umsetzung

 

Indem jede beteiligte Schule ein Leitziel entwickelt, werden durch das buddY-Programm Schulentwicklungsprozesse angestoßen. Durch konkrete Schritte wie Regeländerungen und Einführungen eines Klassenrats werden diese Leitziele verfolgt.

 

Mit einem Leitungscoaching für die Schulleitungen werden diese im besonderen Maße eingebunden. So vernetzen sich die Schulen auf der Leitungsebene und die Schulleitungen erhalten Unterstützung, Veränderungsprozesse partizipativ unter Einbeziehung der Schulgemeinschaft zu ermöglichen.

 

Im Rahmen des Programms erhalten die Lehrkräfte (2 - 5 pro Schule) eine Qualifizierung, in welcher das Erlernen der Coachhaltung im Vordergrund steht.

Ausgehend von einem Audit wurden Projektvorhaben geplant. Diese Projekte befinden sich seit Schuljahresbeginn in der Umsetzungsphase und werden im Anschluss zusammen mit den Schülerinnen und Schülern reflektiert.

 

Parallel dazu findet eine Wirkanalyse statt. Deren Ergebnisse werden im April 2019 in Form eines Abschlussberichtes vorliegen, auf dessen Grundlage mögliche Weiterführungen erörtert werden können.

 

Um die Frage des Transfers und der Implementierung in einem großen Rahmen zu betrachten, findet im Vorfeld am 28.02.2019 eine Transferveranstaltung unter dem Motto „Erfolge feiern und Nachhaltigkeit sichern“ statt.

 

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