Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 18-09217

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Sachverhalt

Sachverhalt:
 

Bundesweit wird das Thema Mietpreissteigerungen und Mietbelastungen gerade in Bezug auf Geringverdiener intensiv diskutiert. In Braunschweig wurde daher zuletzt vom Rat beschlossen, über die Zentrale Stelle für Wohnraumhilfe Besetzungsrechte zu übernehmen und Probewohnen durch Zahlung von Anerkennungsbeträgen an die Vermieter anzubieten. Dies stellt ein Instrument der sozialen Wohnraumhilfe dar.

 

Das Institut der Deutschen Wirtschaft berichtet am 4. September 2018 in einem Beitrag unter anderem, dass sich bundesweit die Anzahl der Haushalte der Wohngeldempfänger mit 592.000 Haushalten um 6,2 Prozent reduziert hat [Vergleich 2017 zu 2016]. Auch diese Zahlen müssten in Anbetracht der Wohnungsmarktlage und in Abhängigkeit der Einkommenssituation steigen. (https://www.iwkoeln.de/presse/iw-nachrichten/beitrag/michael-voigtlaender-dem-wohngeld-fehlt-die-dynamik.html, zuletzt eingesehen am 9. Oktober 2018)

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

 

1. Wie haben sich die Zahlen der Wohngeldempfänger in Braunschweig verändert?

 

2. Wie erklärt sich die Verwaltung die Entwicklung in Braunschweig, gegebenenfalls auch im Vergleich zum Bundestrend?

 

3. Wie bewertet die Verwaltung das Instrument „Wohngeld“ inhaltlich und welche quantitative

Entwicklung wird prognostiziert?

 

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