Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 18-08691-01
Grunddaten
- Betreff:
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Errichtung von flexiblen Jugendzentren für den Nordwesten des Quartiers
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 51 Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
- Verantwortlich:
- Albinus
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
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zur Kenntnis
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27.11.2018
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zum Antrag der SPD-Fraktion im Stadtbezirk 310 (18-08691) vom 2. August 2018 und der entsprechenden Bitte um Überprüfung an die Verwaltung aus der Sitzung vom 14. August 2018 wird wie folgt Stellung genommen:
Die Rahmenkonzeption der Braunschweiger Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sieht ein dezentrales Planungskonzept vor. Als Mindeststandard wird eine Einrichtung pro Stadtteil angesehen. Im Stadtbezirk 310 bestehen die Einrichtungen Jugendzentrum Kreuzstr. und Jugendzentrum Drachenflug. Für den nördlichen Teil des Stadtbezirks ist das Jugendzentrum Mühle gut erreichbar.Planerisch ist der Stadtbezirk insoweit gut versorgt mit Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, wenngleich beide Einrichtungen eher im südlichen Teil des langgezogenen Stadtbezirks liegen.
Jugendliche sind in ihrer Lebenswelt oft an den für sie attraktiven Stellen im Sozialraum zu finden. Jugendarbeit findet nicht mehr ausschließlich in den Einrichtungen statt, sondern muss zunehmend aufsuchend gestaltet werden. Im Zuge einer inhaltlichen Neuausrichtung der Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit wird derzeit der Ansatz verfolgt, aus den Einrichtungen heraus stärker in den Sozialraum und aufsuchend zu wirken. Hierbei soll es Aktionen an Plätzen geben, an denen die Jugendlichen sich aufhalten, um so Kontakt zu knüpfen und sie in die Einrichtungen einzuladen. So können mit bestehenden Ressourcen auch Jugendliche erreicht werden, die bisher nicht den Weg in die Jugendeinrichtung finden. Eine mobile Einrichtung wie ein Bus, kann dies nur bedingt leisten. Eine Anbindung an die Mutter-Einrichtung ist aus fachlicher Sicht wichtig. Diese Anbindung kann mit dem Ansatz der aufsuchenden Jugendarbeit im Stadtteil sichergestellt werden und den Jugendlichen kann ein Angebot in einer ortsnahen Einrichtung angeboten werden. Insofern ist die Strategie der Jugendförderung derzeit nicht, losgelöste mobile Jugendarbeit zu etablieren, sondern den beschriebenen Ansatz der aufsuchenden Arbeit aus den Einrichtungen heraus umzusetzen.
