Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 18-09300-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zu der Anfrage von Herrn Bonneberg, PIRATEN, im Stadtbezirk 131 - Innenstadt vom 19. Oktober 2018 wird wie folgt Stellung genommen:

 

Die Braunschweig Stadtmarketing GmbH hat zur Weiterentwicklung des Magnifestes auf Nachfrage am 23. November 2018 folgendes ausgeführt:

Das Magnifest ist seit Jahrzehnten geprägt vom Engagement der örtlichen Händler, Gastronomen und Dienstleister. Die kommerziell ausgerichtete Veranstaltung wurde lange durch die Vorsitzenden der Werbegemeinschaft und weitere Anlieger organisiert. Die steigenden Anforderungen an Organisation und Programm, letztlich aber auch die nach den Vorfällen in Duisburg gestiegenen Sicherheitsanforderungen an Großveranstaltungen machten es vor einigen Jahren erforderlich, eine professionelle Veranstaltungsagentur zur Unterstützung zu verpflichten. Nach einem Wechsel ist aktuell eine Agentur im Auftrag der Werbegemeinschaft tätig.

Die Kritik von Anliegern an Auswirkungen des Magnifestes dürfte so alt sein wie das Fest selbst. In den Jahren kamen immer wieder Beschwerden auf, die in der Regel gezielt abgestellt werden konnten, wenn es sich um spezifische Probleme handelte. Insgesamt ist das Beschwerdeaufkommen der Veranstaltungsart entsprechend durchschnittlich.

Die Unterschriftenaktion ist der Verwaltung, aber auch dem Veranstalter nicht bekannt. 

Zu Frage 1:

Veranstalter ist die Werbegemeinschaft Magni in enger Abstimmung mit der Bürgerschaft. Insofern und auch mit Blick auf die Abstimmungen im Viertel vor der Veranstaltung sind aus Sicht der Verwaltung bereits zahlreiche Möglichkeiten zu Mitwirkung und Engagement bei der Veranstaltung gegeben. Das konkrete Ziel einer Rückführung erschließt sich nicht, insbesondere da es im Magniviertel bereits andere kleinere Veranstaltungen und Aktionen sowie große Zeiträume gibt, in denen Veranstaltungsflächen für eigene Initiativen genutzt werden können. Letztlich liegt die Entscheidung beim jeweiligen Veranstalter.

Zu Frage 2: 

Hierzu liegen der Verwaltung keine Untersuchungen oder Zahlen vor. Man kann jedoch davon ausgehen, dass es sich bei den Besuchern des Festes zum Großteil um Braunschweigerinnen und Braunschweiger und um Tagestouristen aus der Region handelt. Die Aufenthaltsqualität entspricht dem, was man von klassischen Stadtfesten kennt: eine Mischung aus Open Air Bühnen, Kunsthandwerk, Handel, kleineren Fahrgeschäften und attraktivem Kinderprogramm. Wirtschaftlich trägt sich die Veranstaltung nach Kenntnis der Verwaltung unter Berücksichtigung der Unterstützung des Stadtmarketings selbst. Die zahlreichen Besucher sprechen für ein attraktives Angebot.

Zu Frage 3:

Der Veranstalter teilte auf Anfrage mit, dass kein Interesse an einem zweijährigen Veranstaltungsturnus sowie einer Ausweitung des Festes über das Magniviertel hinaus besteht. Vorteile erkennt die Verwaltung bei einem zweijährigen Turnus im Ergebnis nicht. Letztlich würden durch eine Erweiterung auf andere Stadtbereiche das Konfliktpotential mit neuen Anliegern, sowie der Koordinationsaufwand und die Kosten deutlich erhöht. 
 

 

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