Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 18-09472-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Zum Beschluss des Stadtbezirksrates Südstadt-Rautheim-Mascherode vom 7. November 2018 wird wie folgt Stellung genommen:

 

Die Stadtverwaltung hat keine unmittelbaren Eingriffsmöglichkeiten. Letztlich kann nur im Dialog mit den Banken für eine wohnortnahe Versorgung geworben werden. Dabei ist jedoch anzuerkennen, dass sich die Banken die Entscheidung zur Schließung von Filialen wohl überlegen. Die angeführten regulatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind aus Sicht der Verwaltung nachvollziehbar.

 

Dem Beschluss des Stadtbezirksrates folgend hat die Verwaltung sowohl mit der Braunschweigischen Landessparkasse (BLSK) als auch mit der Volksbank Wolfenbüttel Kontakt aufgenommen. Beide Kreditinstitute haben dazu Stellung genommen.

 

Danach wird die BLSK in der Südstadt, in Mascherode und in Rautheim auch künftig unverändert vertreten sein. In Rautheim ist seitens der BLSK jedoch beabsichtigt, mit dem SB-Center Ende 2019/ Anfang 2020 in das Neubaugebiet ‚Heinrich der Löwe Kaserne‘ umzuziehen und es dort neu und modern aufzustellen.

 

Die Volksbank Wolfenbüttel hat ihre Entscheidung, Filialen zu schließen, bestätigt. Diese Unternehmensentscheidung sei auch aufgrund des stark veränderten Kundenverhaltens und Marktumfeldes getroffen worden. Als Wirtschaftsunternehmen der Region müsse die Volksbank auch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten entscheiden. Und dies umso mehr, als durch die politisch gewollte Niedrigzinspolitik, eine wichtige Einnahmequelle aus dem Zinsgeschäft zunehmend abschmilzt. Demographie, digitaler Wandel einhergehend mit verändertem Kundenverhalten, Niedrigzinsniveau und regulatorische Anforderungen erforderten ein rechtzeitiges Agieren, um fit für die Herausforderungen der Zukunft zu sein. Die Entscheidung, Filialen zu schließen, sei der Volksbank nicht leicht gefallen, sie sei letztendlich aber alternativlos. In zahlreichen Gesprächen mit den Ortsvertretern sei dies dargelegt und erläutert worden.

 

Darüber hinaus weist die Volksbank Wolfenbüttel explizit darauf hin, dass Volksbanken und Raiffeisenbanken keine Unternehmen der öffentlichen Hand sind und der


genossenschaftliche Finanzverbund als einziger keine milliardenschwere Bankenrettung aus Steuergeldern in Anspruch genommen habe. Die Volksbank Wolfenbüttel sei und werde auch in der Zukunft ein stabiler, kompetenter und sicherer Geschäftspartner für die Menschen und Unternehmen in der Region sein und dies mit allen Zugangswegen, die ein modernes Dienstleistungsunternehmen heute anbieten muss.

 

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