Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 19-09799

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:


Der Weg zwischen dem Wendehammer der Straße Schreiberkamp und der Straße Zum Steinbruch erhält den Namen Johannes-Jäcker-Weg. Der Weg zwischen der Straße Zum Steinbruch bis zur Landwehrstraße erhält den Namen Adolf-Steinau-Weg.

 

Die Wegebenennungen werden mit Aufstellung der Straßenbezeichnungsschilder wirksam.“
 

Beschlusskompetenz

 

Die Zuständigkeit des Stadtbezirksrates ergibt sich aus § 93 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 NKomVG.

 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Begründung:

 

Der Stadtbezirksrat Südstadt-Rautheim-Mascherode hat in seiner Sitzung vom 11. September 2018 die Prüfung von zwei Wegebenennungen beantragt. So sollen der Weg vom Wendehammer der Straße Schreiberkamp bis zu der Straße Zum Steinbruch nach dem früheren Bezirksbürgermeister Johannes Jäcker und die Fortführung des Wegeverlaufs zwischen der Straße Zum Steinbruch und der Landwehrstraße nach dem früheren Bezirksbürgermeister Adolf Steinau benannt werden (Drucksache 18-08903 einschl. Protokollauszug). Die Wege sind bisher unbenannt.

 

Bezugnehmend auf eine Einwohnerfragestunde des Stadtbezirksrates im Jahr 2016, in der eine Bürgerin die Benennung eines Teils des gesamten Wegeverlaufs nach Johannes („Hennes“) Jäcker vorgeschlagen hatte, wurde der Sachverhalt von der Verwaltung geprüft und dem Stadtbezirksrat das Ergebnis mitgeteilt (Drucksache 17-04970). Auf die Benennung eines Weges nach Johannes Jäcker wird daher abschließend nur mit dem Hinweis eingegangen, dass einer entsprechenden Benennung aus Sicht der Verwaltung nichts entgegensteht.

 

Ein wesentliches Merkmal einer Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen ist eine einfache und eindeutige Orientierung (z. B. für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen). Von der Verwaltung wurde daher vorgeschlagen, den gesamten Wegeverlauf in zwei Abschnitte, getrennt durch die Straße Zum Steinbruch, zu unterteilen. Ein zweiter Name bietet zusätzlich die Gelegenheit eine weitere Persönlichkeit, insbesondere mit einem engen Bezug zu Mascherode, zu ehren.

 

Die vom Stadtbezirksrat vorgeschlagene Persönlichkeit Adolf Steinau (geboren am 30. Januar 1935, gestorben am 23. März 2014) war im Stadtteil Mascherode von 1981 bis 1991 und von 1996 bis 2001 Bezirksbürgermeister. Er war dem Stadtteil Mascherode sehr verbunden und hat u. a. hervorzuhebende Projekte, wie die Erweiterung des Mascheroder Friedhofs und die 800-Jahr-Feier im Jahre 1992 mit angeregt und unterstützt.

 

Während der Vorbereitungen zu den o. g. Wegebenennungen wurden von einem Bürger Bedenken gegen die Benennung eines Weges nach Adolf Steinau vorgetragen. Die Bedenken wurden inhaltlich bereits an den Stadtbezirksrat weitergegeben.

 

Anwohner sind von der Benennung der Wege nicht betroffen.

 

Sollte der Vorschlag beschlossen werden, beabsichtigt der Stadtbezirksrat, die Benennung der Wege mit einer Feierlichkeit zu begehen. Die Wegebenennungen „Johannes-Jäcker-Weg“ und „Adolf-Steinau-Weg“ sollen in diesem Zusammenhang mit Aufstellung der Straßenbezeichnungsschilder wirksam werden.


 

 

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Anlagen

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Erläuterungen und Hinweise