Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Antrag (öffentlich) - 19-10387

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

"Verwaltung und Braunschweiger Verkehrs-GmbH werden gebeten nachfolgende Angebotsänderung zu prüfen und eine Bewertung für die Umsetzung zum Fahrplanwechsel am 3. Oktober 2019 zu geben:

 

Die Stadtbahnlinie 4 wird zu den Zeiten des Sternanschlusses am Rathaus auf den Linienweg Helmstedter Straße bis Rathaus verkürzt. Die am Rathaus endenden Fahrten wechseln auf die Stadtbahnlinie 3 und verkehren weiter nach Volkmarode bzw. umgekehrt."

 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Die Stadtbahnlinie 4 hat zu den oben genannten Tageszeiten sehr wenige Fahrgäste auf dem Abschnitt zwischen Rathaus und Radeklint und verkehrt dort fast leer. Das Wohngebiet um die Alte Waage herum ist von den Haltestellen Hagenmarkt, Kaiserstraße, Packhof, Hintern Brüdern und Radeklint mit weiteren Linien sehr gut erreichbar.

 

Die Stadtbahnlinie 3 fährt heute nur zum so genannten "Großen Sternanschluss" (zu den Minuten 00 und 30). Der Streckenast durch das Östliche Ringgebiet über Gliesmarode nach Volkmarode ist damit im Vergleich zu den anderen Streckenästen der einzige, der zu den oben genannten Zeiten noch im 30-Minutentakt bedient wird.

 

  • Auf dem Abschnitt zwischen Schloss und Donauknoten verkehren die Stadtbahnlinien 3 und 5 und bilden zusammen einen 15-Minutentakt.
     
  • Auf dem Abschnitt zwischen Gesundheitsamt, Hauptbahnhof und Sachsendamm verkehren die Stadtbahnlinien 1 und 2 und bilden zusammen einen 15-Minutentakt.
     
  • Auf dem Abschnitt zwischen Georg-Eckert-Straße und Stadthalle verkehren die Stadtbahnlinien 4 und 5 und bilden zusammen einen 15-Minutentakt.
     
  • Auch auf vielen anderen Relationen bestehen über die Überlagerung von Buslinien attraktivere Takte in den oben genannten Zeiträumen (z. B. Rathaus - Jasperallee, Rathaus - Maschstraße, Rathaus - Goslarsche Straße).

 

Der Linienwechsel am Rathaus von der Stadtbahnlinie 4 auf die Stadtbahnlinie 3 im so genannten "Kleinen Sternanschluss" (zu den Minuten 15 und 45) würde auf dem Stadtbahnast zwischen Rathaus und Volkmarode auch einen 15-Minutentakt ermöglichen.

 

Im dicht besiedelten Östlichen Ringgebiet wohnen im Einzugsbereich der Stadtbahnhaltestellen nach den Informationen des Stadtbahnausbauprojektes, Teilprojekt Volkmarode, viele Menschen. Deshalb sieht die Bedienung hier sowohl im Ohnefall wie auch mit dem Stadtbahnausbau zwei Stadtbahnlinien vor. Auch eine bessere Anbindung des Bahnhofs Gliesmarode, des Kulturzentrums Brunsviga und des Schwimmbades Gliesmarode würde geschaffen.
 

Entlang dieses Streckenabschnitts wohnen bedeutend mehr Bürgerinnen und Bürger, als am Stadtbahnabschnitt zwischen Hagenmarkt und Radeklint.

 

Die ergänzende Busbedienung mit der Buslinie 416 an der Haltestelle Gliesmaroder Straße funktioniert zu den oben genannten Zeiten nicht, weil Stadtbahn und Bus derzeit nahezu zeitgleich verkehren.


Der oben genannte Vorschlag würde nach unserer Einschätzung außerdem zu einem effizienteren Einsatz der Fahrzeuge führen. Die heute lange Wendezeit von 26 Minuten an der Endhaltestelle Grenzweg würde auf 11 Minuten verkürzt werden. Zusätzliche Fahrzeuge und somit (hoffentlich) auch Personal wären nicht notwendig. Die Strecke ist jedoch länger, so dass zusätzliche Kosten für Energie etc. anfallen. Zugleich dürfte ein dichterer Fahrplantakt auf diesem Streckenabschnitt mehr Fahrgäste anlocken.

 

Dieses Angebot soll natürlich nur so lange gelten, bis ein neues Linienkonzept mit dem Stadtbahnausbau umgesetzt wird.

 

Die Bewertung (zusätzliche Kosten, Personal, Fahrzeuge, Umsetzung möglich) soll rechtzeitig vor der Sitzung des Planungs- und Umweltausschuss am 10. Mai 2019 vorliegen.

 

Ein gleichlautender Antrag wird in den Stadtbezirksräten 114 Volkmarode, 112 Wabe-Schunter-Beberbach gestellt.

 

gez.

Juliane Krause


 

 

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