Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 19-11025
Grunddaten
- Betreff:
-
Wegebenennungen am Jödebrunnen
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 61 Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz
- Beteiligt:
- 0100 Steuerungsdienst; 0130 Referat Kommunikation; 0600 Baureferat; DEZERNAT III - Bau- und Umweltschutzdezernat; 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Geplant
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 310 Westliches Ringgebiet
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Entscheidung
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02.07.2019
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Beschlusskompetenz
Die Zuständigkeit des Stadtbezirksrates ergibt sich aus § 93 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 NKomVG.
Der Sanierungsbeirat „Westliches Ringgebiet - Soziale Stadt“ hat in seiner Sitzung vom 22. November 2018 die Empfehlung gegeben, den geplanten Weg zwischen „Westbahnhof“ und dem Jödebrunnen (siehe Anlage) offiziell als „Pipenweg“ zu benennen.
Maßgebliche Ziele der Straßen- und Wegebenennung sind die Sicherung einer einfachen und eindeutigen Orientierung sowie die Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung (z.B. bei Einsätzen von Rettungsfahrzeugen).
Um die empfohlene Benennung des „Pipenweg“ in das örtliche Wegenetz einzubinden, schlägt die Verwaltung in Abstimmung mit dem Heimatpfleger vor, auch den Weg zwischen „Am Jödebrunnen“ und „Büchnerstraße“ zu benennen und den Namen „Kontorhausweg“ zu wählen. Beide Namensvorschläge stellen einen direkten Bezug zur Örtlichkeit dar. Die Benennung der Wege unterstützt somit die Einhaltung der o. g. Ziele.
Die Bezeichnung „Pipenweg“ beruht darauf, dass im Mittelalter über die vom Jödebrunnen ausgehende Strecke die Wasserversorgung der Stadt Braunschweig verlief.
Für ein großes Gelände am Westbahnhof, genutzt für den Holzhandel, hat der frühere Eigentümer Herr Brachvogel im Jahr 1899 das sogenannte „Kontorhaus“ als Bürogebäude (Kontor) bauen lassen. Da der zu benennende Weg direkt südlich entlang des Kontorhauses verläuft, wird für den Weg der Name „Kontorhausweg“ vorgeschlagen.
Der Heimatpfleger stimmt den Benennungsvorschlägen zu.
Dem „Kontorhaus“ mit der Adresse Büchnerstraße 17 A wird durch die Benennung des Weges „Kontorhausweg“ eine neue Adresse zugeordnet werden. Die Adresse wird zukünftig dem „Kontorhausweg“ und nicht mehr der Büchnerstraße zugeteilt werden. Dies fördert insbesondere die Identifikation mit der Historie vor Ort. Eigentümer des Grundstücks ist die Stadt Braunschweig.
Der Sanierungsbeirat empfiehlt, die Wegenamenbeschilderung mit Zusatzschildern für Erläuterungen versehen zu lassen. In der Stadt Braunschweig werden Zusatzschilder regelmäßig nur zur Kurzinformation bei Straßen angebracht, die nach Persönlichkeiten benannt werden. Die Kosten für die Ergänzung der Wegenamenbeschilderung um Zusatzschilder werden daher in diesem Fall projektbezogen aus dem Haushaltsansatz für das Projekt 4S.610009 „Westliches Ringgebiet – Soziale Stadt“ finanziert. Der Heimatpfleger wird an der Bestimmung des Textes für die Zusatzschilder beteiligt werden.
Die Verwaltung regt somit an, die genannten Wege mit „Kontorhausweg“ und „Pipenweg“ zu benennen.
Der Sanierungsbeirat wurde mit seiner Sitzung am 27. Juni 2019 in die Beratung einbezogen.
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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900,5 kB
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