Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 19-11530
Grunddaten
- Betreff:
-
Grünflächen am Ringgleis
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90 - DIE GRÜNEN im Rat der Stadt / Dr. Mühlnickel, Rainer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Planungs- und Umweltausschuss
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
04.09.2019
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
An etlichen Stellen entlang des Ringgleises gibt es Grünflächen, die in den letzten Jahren nur wenig gärtnerisch gepflegt wurden und auf denen sich vermutlich gerade deshalb eine erstaunlich Vielfalt an blühenden Pflanzen entwickelt hat. Insbesondere gilt dies für den Abschnitt zwischen dem Haus der Kulturen und dem Bültenweg, auf dem der sog. Nordpark entstehen soll, aber z.B. auch für die Grünflächen am Werkstieg zwischen Ernst-Amme-Straße und Celler Straße. Leider wurde etliche dieses Flächen in den letzten Wochen gemäht, noch während viele Pflanzen dort geblüht haben und somit eine wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten waren. Erstaunlich ist auch, wie unterschiedlich sich die verschiedenen Bereiche entlang des Ringgleises entwickelt haben und wie unterschiedlich dementsprechend die Pflanzen sind, die sich in den verschiedenen Abschnitten angesiedelt haben.
Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:
1. Gibt es ein Konzept für die künftige naturnahe Gestaltung der Grünflächen am Ringgleis oder beabsichtigt die Verwaltung ein solches Konzept zu erarbeiten?
2. Wäre es ggf. möglich, entlang des Ringgleises an geeigneten Stellen verschiedene Lebensräume für Pflanzen und Tiere nachzustellen um so den Nutzer*innen einen Eindruck von der Vielfalt der heimischen Lebensräume zu vermitteln (z.B. eine Sandmagerrasenfläche am Werksteig, eine Fläche mit Wiesenpflanzen entlang des Schölke etc.)?
3. In welchem Umfang könnten für solche Maßnahmen entlang des Ringgleises auch Fördermittel, z.B. aus dem Städtebauförderprogramm "Zukunft Stadtgrün", genutzt werden?
