Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 19-11568

Reduzieren

Beratungsfolge

Reduzieren

Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Diskussion um sogenannte „Stein- bzw. Schottergärten" wird seit einigen Monaten sehr intensiv geführt – im gesamten Bundesgebiet, aber auch hier in Braunschweig. In vielen städtischen Baugebieten fallen immer wieder Gärten dieser Art auf, in der Regel nach Umgestaltungen. So müssen dann Büsche, Hecken, Rasenflächen und Beete – die allesamt Nahrungsquelle und Aufenthaltsort für die heimische Fauna sind – weichen, um Platz zu machen für pflegeleichten Kies.

Angesichts der Wetterlage der vergangenen Wochen und der zur Zeit stattfindenden Klimawandeldebatte, kommt diesem Zustand eine besondere Bedeutung zu: denn die Steine heizen sich auf und können die Temperaturen in der Stadt um mehrere Grad erhöhen.

Zuletzt hat sich auch der Niedersächsische Landtag mit dieser umweltpolitischen Herausforderung befasst. Dies geschah zwar vermutlich nicht aufgrund, aber auf jeden Fall parallel zu dem im Rat mit großer Mehrheit beschlossenen Antrag der CDU (DS-Nr. 19-10647) zu dieser Thematik. Darüber hinaus haben andere Städte mittlerweile sogar gesonderte Satzungsbeschlüsse gefasst, die auf die Problematik der Stein- bzw. Schottergärten gezielt eingehen.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1)    Was plant die Verwaltung unter Berücksichtigung des beschlossenen Ratsantrages, um eine weitere Zunahme von Stein- bzw. Schottergärten im Sinne des Klimaschutzes zu verhindern?

2)    Werden betroffene Grundstückseigentümer über die seit etwa 1979 gültige Rechtslage („alles nicht überbaute hat Grünfläche zu sein“) und die ökologischen Alternativen hingewiesen?

3)    Wie soll die mit dem Ratsantrag beschlossene Aufklärungskampagne hinsichtlich der Vorteile naturnah gestalteter Vorgärten aussehen?

 

Loading...

Erläuterungen und Hinweise