Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 19-11569

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Der Sommer 2018 war sehr trocken und heiß, die Bäume in unseren Parks und Grünanlagen waren großem Hitzestress ausgesetzt. In 2019 scheint sich diese Wetterlage nun in ähnlicher Form zu wiederholen, auch wenn es längere Phasen gibt, in denen es regnet.

In den Medien konnte man, gerade zu Beginn des Sommers, fast täglich lesen, sehen und hören, dass dieses Wetterphänomen nicht ohne Auswirkungen auf unsere Natur bleibt. Insbesondere Bäume leiden unter den hohen Temperaturen und der ausbleibenden Versorgung mit frischem Wasser. Dankenswerterweise bewässern viele Bürgerinnen und Bürger aber auch unsere Feuerwehr kontinuierlich eine Vielzahl an Straßenbäumen.

 

Und dennoch lassen sich Schäden nicht vermeiden. Als Indiz, ob und falls ja in welchem Umfang eine Schädigung eingetreten ist, dient den Experten der sogenannte Johannistrieb. Anhand der Art und Weise wie dieser zweite Blattaustrieb zum Beispiel bei Eiche, Rotbuche und einigen Ahornarten erfolgt ist, können Rückschlüsse auf die Vitalität des Baumes gezogen werden. Da mittlerweile auch der sogenannte Johannistrieb erfolgt ist, kann der Fachmann anhand der Art und Weise wie dieser zweite Blattaustrieb (z.B. bei Eiche, Rotbuche und einigen Ahornarten) erfolgt ist, gut erkennen, in welchem Umfang Schädigungen erfolgt sind.

 

Einige Großstädte haben bereits Maßnahmen ergriffen: Neben der Bewässerung sind Neuanpflanzungen geplant. Es mussten vereinzelt sogar Stadtbäume wegen Trockenschäden gefällt werden, um Mensch und Tier vor herabstürzenden Ästen zu schützen.

 

Bäume haben bekanntermaßen viele wichtige Aufgaben für unser Öko-System. U.a. binden sie CO2, sind Staubfilter, senken die Temperaturen in den Städten, bieten vielen Tieren Lebensraum und Nahrung und dienen uns zur Erholung. Das ist auch der Politik in Bund und Land bekannt und deshalb plant man Investitions- und Förderprogramme für Ersatzpflanzungen sowie einen Strukturwandel bei der Zusammensetzung der Baumpopulation in unseren Wäldern.

 

 

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung: 

 

 

1. Wie viele Bäume auf öffentlichen Flächen sind durch wetterbedingten Hitzestress als geschädigt und wie viele sogar als abgestorben zu betrachten?

 

2. Welche Erkenntnisse hat die Verwaltung über die Situation in den bewaldeten Arealen unserer Stadt?

 

 

3. Mit welchen Mitteln sollen die verlorengegangenen Bäume ersetzt werden, plant die Verwaltung zum Beispiel Förderanträge beim Land oder Bund zu stellen?

 

 

 

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