Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Beschlussvorlage - 19-11780

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Beratungsfolge

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Beschlussvorschlag

Beschluss:

 

Die mit der Weiterentwicklung verbundenen Veränderungen und die als Anlage beigefügte Fortschreibung des bisherigen VA/EV-Konzeptes als Konzept zur Individuellen Entwicklungsbegleitung werden beschlossen.
 

 

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Das Konzept r die Arbeit mit verhaltensauffälligen und/oder entwicklungsverzögerten Kindern in Braunschweig ist am 31. Oktober 1995 in Kraft getreten. Das Konzept hat die Kindergartenkinder im Fokus, die einen pädagogischen rderbedarf haben, aber nicht im Sinn des SGB IX von Behinderung bedroht sind bzw. keine Behinderung aufweisen.

 

Das Konzept stellt eine Ergänzung zum Regionalen Konzept zur gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder dar und ist mit seinen Ansätzen im Nds. Gesetz über Tageseinrichtungen r Kinder - § 3 Abs. 2 und 3 sowie § 7 Abs. 2 verankert.

 

Das Konzept wurde in der Vergangenheit mehrfach fortgeschrieben, letztmals im Jahr 2012. Seitdem hat sich die dagogische Praxis und bildungswissenschaftliche Expertise zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Tageseinrichtungenr Kinder kontinuierlich weiterentwickelt. Hierzu hlt insbesondere der Paradigmenwechsel, weg von der gesonderten Einzelfallhilfe, hin zu Ansätzen der alltagsintegrierten rderung. Der Erfolg ressourcenorientierter und niedrigschwelliger Handlungsansätze in der fhkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung hat sich wissenschaftlich bestätigt. Die größten Effekte erzielt dabei eine frühestmöglicherderung, so dass nach heutigem Kenntnisstand ein Beginn der rderung bereits im Krippenalter anzustreben ist. Diese Entwicklungen gilt es im Rahmen der Weiterentwicklung des Konzeptes aufzugreifen und insbesondere inklusionsfördernde Strukturen zu stärken und auszubauen. Um diese ressourcenorientierte Haltung zukünftig bereits im Namen des Konzeptes zu verankern, erfolgt eine Umbenennung.

 

Weitergehendes Ziel ist es, die in der Stadt Braunschweig bestehenden Einzelkonzepte zur bedarfsgerechten Förderung von Kindertagesstätten strategisch miteinander zu verbinden. Zur Weiterentwicklung des Konzeptes erfolgt daher analog zurdagogik der Familienzentren eine Orientierung am Early Excellence Ansatz. Darüber hinaus werden


wissenschaftliche Aspekte zur Etablierung inklusiv arbeitender Kindertageseinrichtungen entsprechend des Leitfadens für inklusive Kindertageseinrichtungen des WIFF berücksichtigt. 1

 

Mit der nun vorliegenden Fassung werden folgende konzeptionelle Ziele verfolgt:

 

-          Verankerung ressourcenorientierter und inklusionsfördernder dagogik im Sinn des Early Excellence Ansatzes

-          Strukturelle Verbesserungen zur bedarfsgerechten Verteilung der Platzkapazitäten und Etablierung niedrigeschwelliger Zugangsstrukturen

-          Anpassung der Eckpunkte zur Qualitätsentwicklung

-          Aussagen zur Evaluation und Konzeptfortschreibung

 

 

 

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Anlagen

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Erläuterungen und Hinweise