Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 19-11780
Grunddaten
- Betreff:
-
Fortschreibung des Konzeptes für die Arbeit mit verhaltensauffälligen und/oder entwicklungsverzögerten Kindern in Tageseinrichtungen für Kinder in der Stadt Braunschweig (VA/EV-Konzept) als Konzept zur Individuellen Entwicklungsbegleitung in Tageseinrichtungen für Kinder (IEB-Konzept)
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 51 Fachbereich Kinder, Jugend und Familie
- Beteiligt:
- 0150 Gleichstellungsreferat; 50 Fachbereich Soziales und Gesundheit
- Verantwortlich:
- Dr. Arbogast
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Jugendhilfeausschuss
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Entscheidung
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29.10.2019
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Das Konzept für die Arbeit mit verhaltensauffälligen und/oder entwicklungsverzögerten Kindern in Braunschweig ist am 31. Oktober 1995 in Kraft getreten. Das Konzept hat die Kindergartenkinder im Fokus, die einen pädagogischen Förderbedarf haben, aber nicht im Sinn des SGB IX von Behinderung bedroht sind bzw. keine Behinderung aufweisen.
Das Konzept stellt eine Ergänzung zum Regionalen Konzept zur gemeinsamen Erziehung behinderter und nicht behinderter Kinder dar und ist mit seinen Ansätzen im Nds. Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder - § 3 Abs. 2 und 3 sowie § 7 Abs. 2 – verankert.
Das Konzept wurde in der Vergangenheit mehrfach fortgeschrieben, letztmals im Jahr 2012. Seitdem hat sich die pädagogische Praxis und bildungswissenschaftliche Expertise zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung in Tageseinrichtungen für Kinder kontinuierlich weiterentwickelt. Hierzu zählt insbesondere der Paradigmenwechsel, weg von der gesonderten Einzelfallhilfe, hin zu Ansätzen der alltagsintegrierten Förderung. Der Erfolg ressourcenorientierter und niedrigschwelliger Handlungsansätze in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung hat sich wissenschaftlich bestätigt. Die größten Effekte erzielt dabei eine frühestmögliche Förderung, so dass nach heutigem Kenntnisstand ein Beginn der Förderung bereits im Krippenalter anzustreben ist. Diese Entwicklungen gilt es im Rahmen der Weiterentwicklung des Konzeptes aufzugreifen und insbesondere inklusionsfördernde Strukturen zu stärken und auszubauen. Um diese ressourcenorientierte Haltung zukünftig bereits im Namen des Konzeptes zu verankern, erfolgt eine Umbenennung.
Weitergehendes Ziel ist es, die in der Stadt Braunschweig bestehenden Einzelkonzepte zur bedarfsgerechten Förderung von Kindertagesstätten strategisch miteinander zu verbinden. Zur Weiterentwicklung des Konzeptes erfolgt daher analog zur Pädagogik der Familienzentren eine Orientierung am Early Excellence Ansatz. Darüber hinaus werden
wissenschaftliche Aspekte zur Etablierung inklusiv arbeitender Kindertageseinrichtungen entsprechend des Leitfadens für inklusive Kindertageseinrichtungen des WIFF berücksichtigt. 1
Mit der nun vorliegenden Fassung werden folgende konzeptionelle Ziele verfolgt:
- Verankerung ressourcenorientierter und inklusionsfördernder Pädagogik im Sinn des Early Excellence Ansatzes
- Strukturelle Verbesserungen zur bedarfsgerechten Verteilung der Platzkapazitäten und Etablierung niedrigeschwelliger Zugangsstrukturen
- Anpassung der Eckpunkte zur Qualitätsentwicklung
- Aussagen zur Evaluation und Konzeptfortschreibung
Anlagen
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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424,6 kB
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300,3 kB
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248,3 kB
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