Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 19-11885
Grunddaten
- Betreff:
-
Errichtung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Dächern im Stadtbezirk
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirksrat 321
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel
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Entscheidung
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22.10.2019
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Um die Schäden und Existenzbedrohung durch die globalen Klimaveränderungen mit den uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten so weit wie noch möglich zu begrenzen, wird beantragt, dass die Dächer aller öffentlichen Gebäude im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel für die Prüfung zur Machbarkeit von PV-Anlageninstallationen sofort freigegeben werden und bei statischer Eignung die Installationen von der Stadt selbst oder durch Ausschreibungen an Projektierer, Betreiber und Investoren zeitnah durchgeführt werden.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Herr Stadtbaurat Leuer hatte in seiner Stellungnahme 19-10187-01 vom 21.03.2019
ausgeführt, dass nur die für die Stadt wirtschaftlichste Durchführung von PV-Projekten in
Betracht gezogen wird, jedoch in der Einwohnerfragestunde am 04.06.2019 im GH Broitzem
bekanntgegeben, dass für diese wirtschaftlichste Form, nämlich die Installation und den
Betrieb der Anlagen durch die Stadt selbst so wenig Personal zur Verfügung steht, dass nur
die in der Stellungnahme aufgeführten drei Anlageninstallationen im Jahresdurchschnitt
ermöglicht werden können.
Es ist davon auszugehen, dass es im Interesse der Stadt Braunschweig liegt, den größtmöglichen jährlichen Gewinn aus dem Betrieb von PV-Anlagen insgesamt schnellstmöglich zu erzielen.
Wenn sich aus einer sehr viel größeren Anlagenzahl durch die Summe vieler kleinerer
Einnahmen pro Anlage aus Dachpacht sowie günstigem direkt vor Ort verbrauchten
Mieterstrom ein größerer Gewinn für die Stadt ergibt, wäre damit nicht nur die zügige und
weitergehende Verbesserung der städtischen Einnahmen verbunden, sondern gleichzeitig
auch die Schaffung zusätzlicher privatwirtschaftlicher Arbeitsplätze sowie eine deutliche
Erhöhung der Braunschweiger Beiträge zum Einhalten der Pariser Klimaschutzziele durch
die schnellere Verdrängung fossiler Energie.
gez.
Thorsten Herla
