Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Mitteilung - 19-11964

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Im vergangenen Jahr wurde der Spielplatz Möhlkamp durch die Eigentümerin der Grundstücke, der Nibelungen-Wohnbau-GmbH, mit einem Zuschuss aus Städtebauförderungsmitteln umgestaltet. In einer Mieterbefragung der Nibelungen wurde deutlich, dass der zu dem Spielplatz führende Weg für die Mieterinnen und Mieter in einem so schlechten Zustand ist, dass die Nibelungen-Wohnbau die Sanierung des Weges beschloss. Im Frühjahr 2019 wurden durch das von der Stadt beauftragte Quartiersmanagement Beteiligungen der Anwohnerinnen und Anwohner zu dem Weg durchgeführt. Die Planungen wurden erläutert und auch die Fällung von Bäumen thematisiert. Umsetzbare Anregungen und Wünsche aus diesen Beteiligungen wurden in die Planung aufgenommen.

 

Bei der Sanierung des Weges ist auch eine Verbreiterung der Wegefläche auf 3 m vorgesehen, denn der Weg stellt eine wichtige Verbindung in dem übergeordneten Wegekonzept für das Fördergebiet „Soziale Stadt – Donauviertel“ und darüber hinaus dar. Auch wurde der Weg trotz seines schlechten Zustands bereits gut frequentiert und die gleichzeitige Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer soll gefahrlos möglich sein. Auch das Befahren durch Rettungsfahrzeuge soll gewährleistet werden.

 

In den Beteiligungen wurde deutlich, dass die Nutzerinnen und Nutzer des Weges sich durch fehlendes Licht auf dem Weg unsicher fühlen. Der Baumbestand verschattet den Weg, Büsche verhindern die Sicht und zudem gibt es nur eine Leuchte auf dem gesamten Weg. Auch die Unebenheit des Weges durch unterschiedliche Pflasterungen sowie durch Wurzeln beschädigte Stellen wurden durch die Nutzerinnen und Nutzer als Mangel betont. Um diese Missstände abzustellen, sollen Büsche entnommen und Bäume ausgelichtet bzw. wenn nötig gefällt werden. So kann mehr Licht auf den Weg fallen und darüber hinaus entstehen Sichtbeziehungen, die das Sicherheitsempfinden erhöhen.

 

Aufgrund von verschiedenen Nachfragen wurde die Planung bezüglich der Bäume überarbeitet. Auf einem Teilstück des Weges wird der Weg nun lediglich auf 2 m ausgebaut und beidseitig mit 0,5 m breiten Rindenmulchstreifen versehen. Durch diese Modifikation ist es möglich, gesunde Bäume zu erhalten. Laut der Ausführungsplanung vom 20. August 2019 war geplant neun Bäume zu fällen (s. Anlage 1 und 2). Nach der Überarbeitung der Planung und der Verringerung der Wegbreite sind es nun noch drei Bäume, die aus Verkehrssicherungsgründen gefällt werden sollen. Es handelt dabei um drei Fichten nahe des geplanten neuen Müllstandortes. In direkter Nähe stand bis vor kurzem eine gleichaltrige Fichte, die bei einem der starken Stürme umgebrochen ist (Nr. 1 in Anlage 3). Weitere kleinere kranke und abgängige Gehölze sollen entnommen werden. So sollen drei wilde Mirabellen, die zum einen bereits sehr alt sind und zum anderen starke Fäulnisstellen aufweisen (Nr. 2 in Anlage 3), entnommen werden. Ein Weißdorn, der sehr dicht an der Fassade steht soll gefällt werden. Der Baum ist vergreist und steht zudem schief (Nr. 3 in Anlage 3). Weitere drei Weißdornbäume im weiteren Verlauf des Weges sind krank und müssen entfernt werden (Nr. 4 in Anlage 3).

 

Zur Nachvollziehbarkeit der Überarbeitung sind der Plan vom 20. August 2019 sowie der überarbeitete Plan vom 14. Oktober 2019 als Anlagen beigefügt. Zur leichteren Vergleichbarkeit der zu fällenden Bäume ist eine Übersicht der geplanten Baumfällungen zum jeweiligen Projektstand beigefügt (Anlage 1).

 

Fazit

Durch die Überarbeitung der Planung ist es möglich, die verschiedenen Ansprüche an den Weg (barrierearme Befahr- und Begehbarkeit vs. Umweltbelange) zu vereinen.

 

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Anlagen

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