Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 19-11972
Grunddaten
- Betreff:
-
"Smart Mobility" für Braunschweig - Wie könnte eine verkehrsübergreifende App für Bus, Stadtbahn und Sharingangebote ausgestaltet werden?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- SPD-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Wirtschaftsausschuss
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zur Beantwortung
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22.11.2019
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Nach einer dreimonatigen Testphase haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Ende September 2019 die Fahrplanauskunfts-App „Jelbi“ offiziell in Betrieb genommen. Im Gegensatz zu den bisher bekannten Fahrplanauskünften verbindet „Jelbi“ dabei erstmals nicht nur Bus, Bahn und S-Bahn miteinander, sondern gibt auch Auskunft über mögliche Anschlüsse durch Car- oder Bikesharingangebote sowie Taxi-Verfügbarkeiten. Dem Nutzer wird so ein bisher nicht dagewesenes Kombinationsangebot „aus einer Hand“ angeboten. „Jelbi“ schließt damit die sogenannte „letzte Meile“ zwischen der letztgenutzten Bus- oder Bahnhaltestelle und dem tatsächlichen Ziel des Reisenden und bietet so eine optimale Ergänzung für das bestehende Mobilitätsangebot
Auch die Stadt Braunschweig hat sich zum Ziel gesetzt, mehr Menschen für die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu gewinnen. So wird im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) mit Blick auf den Ausbau der „Smart Mobility“ angeregt, die „verkehrsübergreifende Mobilität zu fördern“. Konkret wird hierbei nicht nur eine App, vergleichbar zum Berliner „Jelbi“-Modell, sondern auch ein damit verknüpftes E-Ticketing-System angeregt, das ebenfalls übergreifend alle Verkehrsmittel beinhaltet (vgl. ISEK, Seite 171).
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
1. In welchem Entwicklungsstadium befindet sich eine zu „Jelbi“ vergleichbare verkehrsübergreifende App für das Braunschweiger Stadtgebiet?
2. Welche Netzwerkpartner sollten hierzu, bezogen auf das Braunschweiger Stadtgebiet, miteinbezogen werden?
3. Welche Hürden sieht die Verwaltung derzeit noch bei der Verknüpfung einer solchen App mit einem entsprechenden E-Ticketing-System?
Gez. Annegret Ihbe
