Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 19-12005

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Sachverhalt

Sachverhalt:

 

Die dezentrale erneuerbare Stromerzeugung ist auf vielfältige Art und Weise bereits in vielen vorhandenen kommunalen Klimaschutzkonzepten verankert, darunter auch die Energieherstellung durch Wassermühlen und Wehre. In Scheeßel wird der Strom über eine Wassermühle erzeugt, auch Steyerburg nutzt Wasserkraft zur Stromerzeugung. [1,2]

 

Bereits das Regionale Energie- und Klimaschutzkonzept für den Großraum Braunschweig – REnKCO2 beschäftigte sich mit dem verfügbaren Potential der Wasserkraftnutzung. Festgelegt wurde dies anhand des Ausbaupotentials bereits vorhandener Standorte sowie dem Reaktivierungs- und Neubaupotentials. [3]

Differenzierte Untersuchungen fanden damals nicht statt.

Für die Wehre in der Stadt Braunschweig wurden folgende Leistungen geschätzt (in kW):

Eisenbütteler Wehr:          52  kW

Wehr Rüningen:                25  kW

Wendenwehr:                    59  kW

Petriwehr:                          59  kW

Ölper Wehr:                       38  kW

Zur Thematik Wasserkraftpotential in Braunschweig haben wir daher folgende Fragen:

  • Sind  im Rahmen der Diskussionen um erneuerbare Energien, Dezentralität, Klimaschutz etc. standortspezifische, differenzierte Überprüfungen zum Potential der  Wasserkraftnutzung von Wehren erfolgt und wenn ja, mit welchem Ergebnis?
  • Welche Mühlen und Wehre in der Stadt Braunschweig können zur Stromerzeugung ertüchtigt / erweitert werden?

 

Quellen:

[1] https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/gesellschaft/strom-enyway-scheessel-nachhaltig-100.html

[2] https://www.deutschlandfunk.de/steyerberg-in-niedersachsen-blaupause-fuer-den-klimaschutz.676.de.html?dram:article_id=435327

[3] https://www.regionalverband-braunschweig.de/fileadmin/user_upload/05_Veroeffentlichungen/Regionalentwicklung/REnKCO/REnKCO2__Band2_Abschlussbericht.pdf  (Dig. Seite 102, 103, 236-237)

 

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