Rat und Stadtbezirksräte
Beschlussvorlage - 19-12011
Grunddaten
- Betreff:
-
Qualitative Aufwertung der Spiel- und Bewegungsräume in den Außenbereichen von 36 Kindertagesstätten im Stadtgebiet Braunschweig (Maßnahmenkatalog zur Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten/Sonderfonds für die Erneuerung/Ersetzung von Großspielgeräten in Kitas)
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Verantwortlich:
- Geiger
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
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●
Erledigt
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Grünflächenausschuss
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Entscheidung
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24.10.2019
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
„Den in der Begründung der Vorlage beschriebenen Maßnahmen zur Qualitätsverbesserungen sowie zur Aufwertung der Spiel- und Bewegungsräume in den Außenanlagen von 36 Kindertagestätten in städtischer Trägerschaft sowie an Einrichtungen von Betriebsträgern, insbesondere der Anschaffung der beschriebenen Großspielgeräte, wird zugestimmt.“
Sachverhalt
Sachverhalt:
Hintergrund:
Am 19.12.2017 hat der Rat der Stadt Braunschweig beschlossen, die Mehreinnahmen der Stadt aus der Neugestaltung der Kindertagesstätten-Entgelte in Höhe von jährlich ca. 2,5 Mio. Euro zur Qualitätsentwicklung der Kindertagesstätten zu verwenden. Dazu wurde im Vorfeld durch die Fachverwaltung ein Maßnahmenkatalog zur Qualitätsverbesserung der Kitas erarbeitet, mit Trägervertretern sowie Stadtelternrat abgestimmt und der Jugendhilfeausschuss informiert.
Der am 19.12.2017 in der Ratssitzung beschlossene Maßnahmenkatalog umfasst u.a. einen Sonderfonds für die Erneuerung/den Ersatz von Großspielgeräten in Kitas (Punkt 14). Dafür wurden 575.000 € bereitgestellt. Darüber hinaus werden Mittel aus dem Teilhaushalt des FB 67 zur Beschaffung von Großspielgeräten an Kitas verwendet, für die die Mittel aus dem Sonderfonds nicht ausreichend sind.
Sachverhalt:
Die Umsetzung der Maßnahme aus dem Sonderfonds für die Erneuerung bzw. für den Ersatz von Großspielgeräten hat zum Ziel, die Qualität der Spiel- und Bewegungsräume im Außenbereich von städtischen Kitas in Eigenregie und Betriebsträgerkitas aufzuwerten und zu verbessern.
Die Anforderungen an zeitgemäße Spiel- und Bewegungsräume haben sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte verändert. Dies hat sich maßgeblich aus dem Gesetz zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ergeben.
Waren Kinder in der Vergangenheit lediglich halbtags in Betreuungseinrichtungen untergebracht, verbringen Kinder heute oftmals ganztägig Zeit in Betreuungseinrichtungen. Dadurch werden an die Außenanlagen höhere Anforderungen an die Qualität im Sinne von Vielseitigkeit und Bewegungsförderung gestellt. Haben Kinder früher ihren Nachmittag auf Spielplätzen verbracht und sind dort dem kindlichen Bewegungsdrang nachgegangen, so verbringen sie heute die Nachmittage oft im Kindergarten oder der Krippe. Daher wird es zunehmend wichtiger, die Außenanlagen von Kitas abwechslungsreicher und qualitativ hochwertiger zu gestalten, um den veränderten Rahmenbedingungen mit längeren Aufenthaltszeiten in Betreuungseinrichtungen Rechnung zu tragen.
Die bereitgestellten Mittel sollen eingesetzt werden, um insbesondere unter Berücksichtigung motopädagogischer Aspekte den Spielwert im Außenbereich zu verbessern sowie das Angebot an Spiel- und Bewegungsangeboten zu erweitern. Auf die veränderten Rahmenbedingungen wird somit eingegangen.
Zur Ermittlung der Bedarfe an Großspielgeräten sowie von Optimierungspotentialen bei Spiel- und Bewegungsangeboten in den Kindertageseinrichtungen wurden eine umfassende Bestandsanalyse aller Kitas in städtischer und freier Trägerschaft sowie eine umfassende Abfrage bestehender Wünsche durchgeführt. Örtliche Begehungen erfolgten im Zeitraum Juni bis August 2019 durch eine Mitarbeiterin des Fachbereiches Stadtgrün und Sport und umfasste neben der Bestandserhebung auch eine fachliche Beurteilung der derzeitigen Ausstattung unter qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten. Eine zeitgleich stattfindende Abfrage der Wünsche, die seitens der Kitaleitungen bestanden, ergänzte die Bedarfsermittlung.
Auf Basis dieser Bestandsermittlung wurde jeweils eine Bedarfsliste für die städtischen Einrichtungen sowie für die Betriebsträger-Kitas erstellt. Für die Priorisierung wurde insbesondere die derzeitige Ausstattungssituation der einzelnen Kita mit Spielgeräten durch die Fachverwaltung beurteilt. Bei der Maßnahmenkonzeption wurden die zuvor systematisch erfassten Wünsche der Kitas berücksichtigt. Insbesondere in der Planungsphase gab es einen intensiven Austausch und Dialog mit den jeweiligen Kindertagesstätten.
Ermittelt wurde, dass an insgesamt 36 Kindertagesstätten, davon 21 in städtischer Eigenregie und 15 Betriebsträger-Kitas, Bedarf besteht, sowohl abgängige oder nicht mehr zeitgemäße Spielgeräte zu ersetzen als auch das Spiel- und Bewegungsangebot zu erweitern und aufzuwerten. Bei der Auswahl der neuen Spielgeräte wurden einerseits die Wünsche der Kitas weitgehend berücksichtigt als auch der Fokus auf die Qualität des Spiel- und Bewegungsangebotes unter spiel- und bewegungspädagogischen Gesichtspunkten gelegt, wie bspw. die Förderung der Motorik, die Förderung und Entwicklung des Gemeinschaftssinn und die Erlangung sozialer Kompetenzen.
Für die Lieferung und Montage der Großspielgeräte wurde zudem eine Kostenschätzung angefertigt, die entsprechend den jeweils im Haushalt bereitgestellten Mitteln für städtische Einrichtungen und Betriebsträger-Kitas getrennt erfolgte.
Im Einzelnen handelt es sich um folgende Maßnahmen an 36 Kitas in 14 Stadtbezirken:
1. Stadtbezirk 112 - Wabe-Schunter-Beberbach
1.1 Städtische Kindertagesstätten
1.1.1 Kita Querum, Duisburger Straße
Die Kita erhält eine neue Kletterpyramide und ein Pfahlhäuschen als Ersatz für bereits abgängige Geräte. Die Fallschutzbereiche werden ergänzt. Darüber hinaus soll ein neues Gerätehäuschen aufgestellt sowie ein notwendiger Sonnenschutz über der Sandspielfläche installiert werden. Das Spielangebot wird durch die beschriebenen Maßnahmen erweitert und qualitativ verbessert.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €.
1.1.2 Kita Riddagshausen, Johanniter Straße
Die Kita erhält eine neue Matschanlage zusätzlich zum vorhandenen Spielangebot. Der Aufenthalt im neu geschaffenen Spielbereich wird durch den Einbau eines Sonnensegels aufgewertet. Der Sandspielbereich um die neue Matschanlage wird ergänzend mit Buddelsand befüllt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 7.000 €.
1.1.3 Kita Peterskamp, Marie-Juchacz-Platz
In der Kita ist ergänzend der Einbau eines neuen modifizierten Kletter-Spielgerätes mit hohem Spielwert vorgesehen. Die erforderlichen Fallschutzflächen werden ergänzt. Mit der zusätzlichen neuen Spielkombination kann die Bewegungs- und Koordinationsfähigkeit der Kinder gefördert werden. Ein bereits abgängiges Spielgerät mit geringem Spielwert wird abgebaut.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 35.000 €.
1.1.4 Kita Gliesmarode, Hermann-Dürre-Weg
Im Krippenbereich wird ein neues Sandbauwerk in den vorh. Sandspielbereich eingebaut. Neuer Sand wird aufgefüllt. Im Aufenthaltsbereich der größeren Kinder wird ein neues Spielgerät - ein Piratenschiff – ergänzend zum dort schon vorh. Leuchtturm den Spielwert der Anlage erhöhen.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 20.000 €.
1.2 Betriebsträger Kindertagesstätten
1.2.1 Kita Waggum (ev. Kirche), Opferkamp
Ein marodes Spielhaus wird durch eine neue Spielhauskombination mit hohem Spielwert ersetzt. Zusätzlich soll ein neues Stufenreck die motorischen Fähigkeiten der Kinder fördern und zum Klettern anregen. Die notwendigen Fallschutzflächen werden neu geschaffen bzw. ergänzt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 7.000 €.
1.2.2 Kita Bienrode (ev. Kirche), Maschweg
Für den Spielbereich der Kinderkrippe ist ein neues zusätzliches Klettergerät und eine neue Matschanlage vorgesehen. Fallschutzfläche sind neu einzurichten, die Buddelsandfläche wird aufgefüllt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 12.000 €.
1.2.3 Kita Bevenrode (ev. Kirche), Schulweg
Ein neuer Sandspielturm soll mit dem vorh. Sandspielbereich kombiniert werden, so dass die Möglichkeit des individuellen Spielens erweitert wird.
Ein kleiner „Rastplatz“ soll in Form einer Tisch-Bank-Gruppe einen weitere Spiel- und Kommunikationsraum schaffen, um die soziale Interaktion -z. B. durch die Förderung von Rollenspielen - zu verbessern.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €
Gesamtkosten Stadtbezirk 112 ca. 111.000 €
2. STADTBEZIRK 113 - Hondelage
2.1 Städtische Kindertagesstätten
2.1.1 Kita Hondelage, In den Heistern
Die Kita erhält auf Wunsch ein neues Kinderspielhaus mit einer Vielzahl von Spielangeboten. Eine Buddelsandfläche wird ergänzt. Vor einiger Zeit konnte bereits eine neue Spielkombination als Ersatz für eine abgängige Anlage neu eingebaut werden.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 4.000 €
Gesamtkosten Stadtbezirk 113. ca. 4.000 €
3. STADTBEZIRK 114 - Volkmarode
3.1 Betriebsträger Kindertagesstätten
3.1.1 Kita Volkmarode-Nord (AWO), Ziegelkamp
Die Sandspielfläche für Krippenkinder soll umgestaltet werden. Dazu wird der alte Sandspielbereich zurückgebaut. Mit dem Bau einer neuen, größeren Sandspielfläche kann eine zusätzliche Spielkombination für Krippenkinder errichtet werden. Das vorhandene Holzspielschiff bleibt bestehen und wird gestalterisch-funktional integriert. Zusätzlich wird das Spielangebot an einer anderen Stelle durch eine kleine Nestschaukel bzw. Kleinkindschaukel ergänzt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €
3.1.2 Kita Schapen (ev. Kirche), Schapenstraße
Im hinteren Hof der Einrichtung gibt es bislang kein Spielgerät. Zur Ergänzung und Aufwertung des Spielangebots soll hier ein Niedrigseilparcours in Form von Balancierpollern/-balken gebaut werden. Auf dem Hauptspielgelände gibt es bereits einen gestalteten Bachlauf mit Wasseranschluss, aber keine Matschanlage. Hier wird eine Erweiterung in Form einer Matschrinne und eines Matschtisches erfolgen.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 10.000 €
Gesamtkosten Stadtbezirk 114 ca. 25.000 €
4. STADTBEZIRK 120 - Östliches Ringgebiet
4.1 Städtische Kindertagesstätten
4.1.1 Kita Böcklinstraße 29
Die Kita benötigt ein neues, multifunktionales Sandspielhaus für den Krippenbereich. Dieses soll in eine vorhandene Sandspielfläche integriert werden. Der Innenhof wird als Aktiv-Klangspielpark umgestaltet. Dazu werden festinstallierte Klangspielgeräte für den Außenbereich angeschafft.
Das vorh. Kombinationsgroßspielgerät ist abgängig und wird ersetzt. Geplant ist eine Spielkombination von hohem Spielwert mit verschiedenen Aufstiegen, diversen Kletter- und Hangelmöglichkeiten sowie einer Edelstahlrutsche. Die Demontage des Altgeräts und die Herrichtung bzw. Erweiterung der Fallschutzflächen ist inbegriffen.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 40.000 €.
4.1.2 Kita „Brunsviga“, Karlstraße
Ein vorh. Spielgerät – Kletterturm mit Rutsche- ist in die Jahre gekommen und ebenso wie die zeitgleich errichtete Schaukel abgängig. Ein neuer individueller Kletterturm mit Leiteraufstieg und hohem Spielwert sowie eine neue Schaukel sollen das Spielangebot qualitativ verbessern. Da sich das Außengelände der Kita auf einer Tiefgarage befindet, sind hier besondere Einbaumaßnahmen erforderlich, welche mit zusätzlichen Kosten insbesondere für die Erstellung einer neuen fugenlosen Fallschutzfläche aus Kunststoff verbunden sind.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 35.000 €.
4.1.3 Kita „Nußberg“, Grünewaldstraße
Diese Kita hat Bedarf an einem weiteren Spielgerät, um das Bewegungsangebot zu ergänzen und qualitativ aufzuwerten. Dazu wird ein sechseckiges Klettergerät mit verschiedenen Aufstiegen und hohem Spielwert installiert. Die erforderlichen Fallschutzflächen werden mit Holzhackschnitzeln entsprechend neu hergerichtet.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 8.000 €.
4.1.4 Kita „Prinzenpark“, Ebertallee
Zur Ausbildung von motorischen Fähigkeiten wird zusätzlich zum schon vorhandnenen Spielangebot ein Niedrigseilgarten mit verschiedenen Balanciermöglichkeiten installiert. Auf Wunsch der pädagogischen Fachkraft soll ein neues Fußballtor die Möglichkeit geben, über das Fußballspiel soziale Kompetenzen (Teamfähigkeit) zu entwickeln und dem Bewegungsdrang der Kinder zu entsprechen.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €.
4.1.5 Kita Kastanienallee (Außengruppe Kita „Prinzenpark“)
Ein abgängiges Spielgerät wird durch eine neue sogenannte „Sandbaustelle“ mit vielfältigen Spielfunktionen ersetzt. Der Fallschutzbereich wird aufgewertet und ergänzt. Ein „Rastplatz“ soll in Form einer Tisch-Bank-Gruppe einen weiteren Spiel- und Kommunikationsraum schaffen, um die soziale Interaktion -z. B. durch die Förderung von Rollenspielen - zu verbessern. Aufgrund des geringen Platzangebots auf dem Außengelände sollen auf kleinem Raum möglichst viele Spielaktivitäten ermöglicht werden.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 12.000 €.
4.2 Betriebsträger Kindertagesstätten
4.2.1 Kita „St. Pauli-Matthäus“ (ev. Kirche), Böcklinstraße 28
Als Ergänzung des bisherigen Angebotes an Spielgeräten sollen eine neue Reckstange und wunschgemäß ein Fußballtor für die Bewegungsförderung eingebaut werden. Die Kita hat in den letzten Jahren bereits neue Spielgeräte als Ersatz für abgängige Spielanlagen erhalten.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 8.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 120 ca. 118.000€
5. Stadtbezirk 131 – Innenstadt
5.1 Städtische Kindertagesstätten
5.1.1 Kita „Volkskindergarten“, Leopoldstraße
Auf dem Außengelände der Kita ist ein abgängiges Großspielgerät zu ersetzen. Vorgesehen wird eine vielfältige Multispielanlage, Kletterangebote kombiniert mit Balancierstrecken, diversen Aufstiegen und Edelstahlrutsche. Die Fallschutzflächen und deren Einfassungen sind komplett zu erneuern.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 45.000 €.
5.1.2 Kita Neue Knochenhauerstraße
Wunschgemäß soll ein abgängiges, nicht mehr den Spielansprüchen genügenden und deshalb nicht mehr genutztes Spielhäuschen gegen eine neue, mit höherem Spielwert ausgestattete Spielhausanlage - „Zirkuswagen“ - ausgetauscht werden.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 4.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 131 ca. 49.000 €
6. STADTBEZIRK 211 – STÖCKHEIM-LEIFERDE
6.1 Betriebsträger Kindertagesstätten
6.1.1 Kita Stöckheim (AWO), Bruchweg
Es erfolgt der Rückbau einer nicht mehr genutzten Spieleinrichtung im Bereich der Kinderkrippe. Als Ersatz dafür wird eine geeignete Kombinationsspielanlage das Spielangebot für die Kleinsten aufwerten. Der erforderliche Fallschutz um das Gerät wird als zusätzliche Spielsandfläche hergestellt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 10.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 211 ca. 10.000 €
7. STADTBEZIRK 213 - -Südstadt-Rautheim-Mascherode
7.1 Städtische Kindertagesstätten
7.1.1 Kita Südstadt, Nietschestraße
Ein abgängiges Gerät wird durch ein neues Spielhaus mit Plattform „Pfahlhaus“ ersetzt. Eine marode Überdachung im Sandspielbereich wird demontiert, die Sandfläche in ihren Abmessungen angepasst und wunschgemäß mit einem neuen „Sandpavillon“ ausgestattet. Der Spielwert und die Nutzbarkeit dieses Spielbereichs werden dadurch wesentlich verbessert.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 25.000 €.
7.2 Betriebsträger Kindertagesstätten
7.2.1 Kita Roseliesstraße (AWO)
Die Kita erhält ein neues Multifunktionsklettergerät mit verschiedenen Aufstiegen und verbessertem Spielwert für die größeren Kindergartenkinder. Das Gerät wird sowohl physische als auch psychosoziale Anforderungen abdecken. Der erforderliche Fallschutzbereich wird mit Holzhackschnitzel erstellt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 12.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 213 ca. 37.000 €
8. STADTBEZIRK 221 - Weststadt
8.1 Städtische Kindertagesstätten
8.1.1 Kita Alsterplatz
In dieser Kita ist eine neue Kombinationsspielanlage für die Krippenkinder mit kleinem Netz-, Stufen- und Leiteraufstieg sowie eine kleine Nestschaukel vorgesehen. Damit werden die Attraktivität und der Spielwert des Krippenbereichs wesentlich erhöht. Entsprechende Fallschutzflächen werden als zusätzliche Sandspielflächen angelegt.
Die berechneten Kosten belaufen sich auf rund 14.000 €.
8.2 Betriebsträger Kindertagesstätten
8.2.1 Kita „Mein Weg“(Paritätische), Itzeweg
In dieser Kita sind einige Umgestaltungen vorh. Spielbereiche sowie Erneuerungen an in Teilen abgängigen Spielgeräten, deren Fallschutzflächen und Einfassungen erforderlich. Damit werden bisher nicht genutzte Spielbereiche wieder attraktiv und benutzbar. Der Spielwert wird insgesamt erhöht.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 25.000 €.
8.2.2 Kita „Mittenmank“ (ev. Kirche), Lechstraße
Die Kita erhält ein neues, multifunktionales Kletter-Spielgerät mit hohem Spielwert sowie eine Tischsitzgruppe zur kommunikativen Förderung z. B. für Rollenspiele. Die erforderlichen Fallschutzflächen werden als zusätzliche Sandspielflächen angelegt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 221 ca. 54.000 €
9. STADTBEZIRK 223 - Broitzem
9.1 Betriebsträger Kindertagesstätten
9.1.1 Kita Broitzem (Paritätische), Landeshuter Weg
Die Kita soll wunschgemäß einen kleinen Kletterparcours erhalten. Zur Ausbildung von motorischen Fähigkeiten wird damit zusätzlich zum schon vorhandenen Spielangebot ein Niedrigseilgarten mit verschiedenen Balanciermöglichkeiten installiert. Damit können teamspielerische Fähigkeiten ausgebildet werden und die Bewegungsmöglichkeiten in der Einrichtung werden erhöht.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 8.000 €.
9.1.2 Kita „“Farbklecks“ (Paritätische), Helene-Künne-Allee
Die vorhandene abgängige Spielanlage mit Rutsche wird demontiert. Dafür erhält die Kita eine neue Kombinationsspielanlage – Turmanlage mit verschiedenen Aufstiegen zum Klettern und einer Rutsche. Damit wird ein bisher nicht nutzbarer Freiraum zu einer neuen Spielfläche mit erhöhtem Aufenthalts- und Spilewertwert. Die erforderlichen Fallschutzflächen werden auf Wunsch als zusätzliche Sandspielflächen angelegt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 20.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 223 ca. 28.000 €
10. STADTBEZIRK 310 - Westliches Ringgebiet
10.1 Städtische Kindertagesstätten
10.1.1 Kita Frankfurter Straße
Im Außengelände der Kita soll die abgängige Spielanlage ersetzt werden. Eine neue Spielkombination zum Klettern, Hangeln, Balancieren und Rutschen ist vorgesehen. Der Fallschutzbereich ist zu ergänzen. Für die vorhandene Matschanlage in der Spielmenagerie ist ein Wasseranschluss zu installieren. Das Spielangebot wird mit diesen Maßnahmen deutlich erweitert und der Spielwert erhöht.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 40.000 €.
10.1.2 Kita Gartenstadt, Wurmbergstraße
Die Kita erhält zusätzlich zum vorhandenen Spielangebot eine geeignete Kletterwand, einen neuen Matschtisch sowie einen Niedrigseilparcour zum Balancieren. Die Maßnahmen fördern die Bewegungsaktivitäten und motorischen Fähgkeiten der Kinder und erhöhen die Attraktivität sowie die Nutzbarkeit des Außenspielbereichs. Der Aufenthalts- und Spielwert wird erheblich verbessert.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €.
10.2 Betriebsträger Kindertagesstätten
10.2.1 Kita Chemnitzstraße (AWO)
Zur Aufwertung des Spielangebots in der Kita wird eine Kletter- und Balancierstrecke mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen eingebaut. Der Niedrigseilparcour fördert die Beweglichkeit der Kinder, den Gleichgewichtsinn und das Gemeinschaftsgefühl durch die gegenseitige Hilfestellung und Unterstützung.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 10.000 €.
10.2.2 Kita „Okerpiraten“ (AWO), Spinnerstraße
Im Krippenbereich soll eine neue Wasserspielanlage mit einem Sand- und einem Matschtisch eingebaut werden. Dieser bisher wenig genutzte Sandspielbereich wird damit aufgewertet. Zusätzlich soll eine weitere Umgestaltung des Geländes den Krippenbereich aktiver in den Gesamtbetrieb einbinden und insgesamt den Spielwert und die Aufenthaltsqualität erhöhen.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 5.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 310 ca. 70.000 €
11. STADTBETIRK 321 - Lehndorf - Watenbüttel
11.1 Städtische Kindertagesstätten
11.1.1 Kita Lamme, Frankenstraße
Die Kita erhält eine neue Stufenreckanlage einschließlich der erforderlichen neuen Fallschutzflächen zur motorischen Förderung der Kinder. Wunschgemäß wird ein Hochbeet aufgebaut, um das Interesse an der Natur zu wecken und den Kindern unter umweltpädagogischen Gesichtspunkten Verantwortungsbewusstsein für den Erhalt der Umwelt zu vermitteln.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 6.000 €.
11.1.2 Kita Schölkestraße – Außengruppe Ölper, Celler Heerstraße
In der Außenstelle wird ein Plattformhaus mit integrierten Modulen für die Größeren sowie ein Sandspielhaus für den Krippenbereich installiert. Die Geräte dienen als Ersatz als für zwei abgängige Spielanlagen. Die Fallschutzflächen und deren Einfassungen werden aufgearbeitet. Eine neue Tischsitzgruppe für spielpädagogisch begleitete Aktivitäten wird die vorhandene abgängige Tischsitzgruppe ersetzen.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 21.000 €.
11.2 Betriebsträger Kindertagesstätten
11.2.1 Kita „Wilde Wiese“ (DRK), Lammer Busch 9
In dieser Kita ist ein neues multifunktionales Kombinationsspielgerät für die Krippenkinder vorgesehen. Damit werden die Attraktivität und der Spielwert des Krippenbereichs aufgewertet. Entsprechende Fallschutzflächen werden als zusätzliche Sandspielflächen angelegt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 9.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 321 ca. 36.000 €
12. STADTBEZIRK 323 - Wenden-Thune-Harxbüttel
12.1 Betriebsträger Kindertagesstätten
12.1.1 Kita „Schunterzwerge“ (ev. Kirche), Heideblick 14
In dieser Kita soll eine individuell modellierte Kleinkinder-Spiellandschaft in Form einer Krabbelburg installiert werden. Diese umfängliche Spiellandschaft ist für die Krippenkinder vorgesehen. Damit wird ein bisher wenig genutzter Freiraum zu einem neuen spielpädagogisch wertvollen Aufenthaltsbereich.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 22.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 323 ca. 22.000 €
13. STADTBEZIRK 331 - Nordstadt
13.1 Städtische Kindertagesstätten
13.1.1 Kita Siegmundstraße
Diese Kita erhält als Ergänzung des Spielangebotes einen Niedrigseilparcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden als motorische Herausforderung. Ein neues multifunktionales Sandspielhäuschen wird den Bereich der Krippenkinder aufwerten. Angrenzende erforderliche Fallschutz- bzw. Freiflächen werden als neue Sandspielflächen angelegt.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 20.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 331 ca. 20.000 €
14. STADTBEZIRK 332 - Schunteraue - Kralenriede
14.1 Städtische Kindertagesstätten
14.1.1 Kita Schuntersiedlung, Mergesstraße
Diese Kita erhält eine Seilkletter- und Balancieranlage als verbindendes Element zwischen zwei vorhandenen Spielhäusern. Die dort bisher kaum genutzten Freiflächen werden als zusätzliche Spielbereiche nachhaltig aufgewertet.
Die kalkulierten Kosten belaufen sich auf rund 15.000 €.
Gesamtkosten Stadtbezirk 332 ca. 15.000 €
Bei den Einrichtungen in städtischer Verwaltung, die nach der Bedarfsermittlung nicht berücksichtigt werden, handelt es sich weitestgehend um Einrichtungen, die erst in den letzten Jahren eröffnet wurden (Neubauten), bei denen kürzlich Spielgeräte ersetzt oder das Spielangebot bereits erweitert wurde bzw. eine komplette Neugestaltung nach Sanierungen erfolgte.
Finanzierung:
Insgesamt sollen für die beschriebenen Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung in den Außenanlagen von 36 Kitas in Braunschweig damit Haushaltsmittel in Höhe von ca. 599.000 € in den Jahren 2019 und 2020 eingesetzt werden. Über die Haushaltsmittel des Haushaltsjahres 2020 besteht eine Verpflichtungsermächtigung. 575.000 € stammen aus dem in der Begründung erwähnten Sonderfonds (Teilhaushalt des FB 67), 24.000 € aus dem laufenden Haushaltsansatz des FB 67 für die Instandsetzung von Außenanlagen auf Kitagrundstücken. Auf die Einrichtungen in städtischer Trägerschaft entfallen 396.000 €, auf die in freier Trägerschaft (Betriebsträger) 203.000 €.
Angestrebt ist, die Gesamtmaßnahme in zwei Vergabeverfahren jeweils für städtische Kitas und Betriebsträger-Kitas öffentlich auszuschreiben. Mit der Umsetzung der Maßnahmen soll im Frühjahr 2020 in enger Abstimmung mit den jeweiligen Kitaleitungen begonnen werden. Der Abschluss des Projektes ist für den Herbst 2020 vorgesehen.
Die hierfür benötigten Haushaltsmittel stehen im Teilhaushalt des Fachbereich 67 auf dem PSP 5S.670031.00.500.673 und dem PSP 5S.670032.00.500.673 zur Verfügung.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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5,4 MB
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