Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 19-11726-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Verkehrsführung Tostmannplatz, Bienroder Weg, Schunterbrücke
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste; 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Wiegel
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 332 Schunteraue
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zur Kenntnis
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24.10.2019
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zur Anfrage der Gruppe Frau Bartsch/Herr Ecke vom 13.09.2019 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Die Einschätzung, die Verkehrsführung im Bereich des Tostmannplatzes sei in vielen Teilen sehr unübersichtlich bis gefährlich, wird seitens der Verwaltung nicht geteilt.
Zu den Beispielen gibt die Verwaltung einige erklärende Hinweise:
Unterschiedliche Grünzeiten in der Fußgangersignalisierung sind aufgrund unterschiedlicher Räumwege und erforderlicher Zwischenzeiten erforderlich. Die Furten für Fußgänger/Radfahrer sind aufgrund der Kreuzungsgeometrie über Aufstellflächen signalisiert. Ziel der signaltechnischen Planung ist es immer, die Fußgänger/Radfahrer in einem Zug über die Furt abzuwickeln. Dazu wird das Fußgängersignal auf dem Mittelstreifen früher von Grün auf Rot geschaltet als das Signal am gegenüber liegenden Fahrbahnrand.
Bei den Geradeausfahrern aus der Mergesstraße in die Riekestraße und den stadtauswärts fahrenden Radfahrern auf dem Bienroder Weg handelt es sich um nicht verträgliche Ströme, die nicht gleichzeitig „Grün“ signalisiert werden.
Überholmanöver im Bereich des Tostmannplatzes sind möglich und zulässig, solange die zulässige Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird.
An der vorhandenen Breite der Schunterbrücke lässt sich mit vertretbarem Aufwand nichts ändern. Vergleichbare Engstellen sind in Braunschweig, wenngleich nicht wünschenswert, unvermeidbar und nicht unüblich.
Zu Frage 1:
Basierend auf dem Ratsbeschluss mit der DS 17-04718 „Erarbeitung eines Konzeptes zur baulichen Neuordnung der Nebenanlagen auf dem Bienroder Weg“ wird derzeit ein Konzept für den Fuß- und Radverkehr auf dem gesamten Bienroder Weg erstellt. Die Präsentation der Planungsergebnisse im PlUA ist für den Herbst 2019 vorgesehen. Diese beinhalten auch mögliche Optimierungen der Führung nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer im Bereich des Tostmannplatzes.
Eine konzeptionelle Neuordnung des kompletten Knotens unter Betrachtung aller Verkehrsteilnehmer ist nicht Gegenstand des vorgenannten Ratsauftrags.
Zu Frage 2:
Eine Umplanung des gesamten Kreuzungsbereiches ist derzeit aufgrund fehlender personeller und finanzieller Kapazitäten nicht vorgesehen.
