Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 19-12030-01

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Zum Antrag „Braunschweigs Schullandschaft zukunftsfest gestalten“ der CDU-Fraktion nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Der Beschluss zum Neubau der 6. IGS wurde am 18.12.2018 vom Rat getroffen

(s. Ds 18-09482). In der Begründung für die Errichtung wurden die Alternativen „Ausbau der Kapazitäten an vorhandenen IGS“ und „Wandlung eines Haupt- bzw. Realschulstandorts“ aus unterschiedlichen Gründen verworfen. Die Schulverwaltung hatte bereits in 2017 und 2018 intensive Gespräche mit den Schulleitungen der bestehenden IGS geführt. Über die Ergebnisse dieser Gespräche wurde bereits deutlich vor Erstellung der Ds 18-09482 in der AG SEP, zu der Mitglieder aller Ratsfraktionen (jeweils eine Person aus dem SchA und dem JHA pro Fraktion) eingeladen wurden, von der Verwaltung kommuniziert (Präsentation und Protokoll der Sitzung vom 14.03.2018 liegen allen Fraktionen vor).

 

Bis auf eine (IGS Heidberg) lehnten die Schulleitungen eine Erweiterung aus räumlichen und pädagogischen Gründen ab, u. a. wäre keine Realisierung in Jahrgangsclustern möglich, wenn angebaut würde. Zudem ist aufgrund der bestehenden Gebäudekubaturen der Ausbau an bestehenden Standorten kaum möglich. Eine kurzfristige Finanzierung und bauliche Umsetzung – wie im o. g. Antrag vorgeschlagen – für dauerhafte Erweiterungen sind ebenfalls nicht machbar. Insofern sind aus Sicht der Verwaltung die Punkte 1 und 2 des Beschlussvorschlags nicht umsetzbar.

 

Die Verwaltung schlägt daher weiterhin die Beschlussfassung zu den Vorlagen „Machbarkeitsstudie 6. Integrierte Gesamtschule – Vorstellung der Ergebnisse und Standortvorschlag“ (Ds 19-11798) und „Zügigkeit der geplanten neuen Integrierten Gesamtschule“

(Ds 19-11796) vor.

 

Die oben beschriebene Thematik sollte losgelöst von der Situation der Haupt- und Realschulen (Punkt 3 zur Stärkung der Haupt- und Realschulen) betrachtet werden. Die Braunschweiger Realschulen und Hauptschulen leisten hervorragende Arbeit. Die Herausforderungen werden an diesen beiden Schulformen immer größer, so dass es wichtig ist, Lösungen zu erarbeiten, wie diese Schulformen zukunftsfähig aufgestellt werden.

 

Die Schulverwaltung hat einen Prüfauftrag zur Einführung von Oberschulen und wird in diesen die zukünftige Betrachtung der Haupt- und Realschulen einfließen lassen.

 

Bisher sind lediglich die GHS Rüningen und die Nibelungen-Realschule im Ganztag. Die meisten anderen Schulen haben diesen Antrag noch nicht gestellt, aber machen sich langsam auf den Weg. Neben einem Beschluss des Schulvorstandes muss auch die räumliche Kapazität vorhanden sein. Das ist an einigen Standorten sehr schwierig und war auch einer der Gründe dafür, warum die Variante „Wandlung eines Haupt- oder Realschulstandorts“ zur Schaffung von IGS-Kapazitäten nach Prüfungen an den jeweiligen Standorten ausgeschlossen wurde.

 

Hinsichtlich des unter Punkt 4 geforderten Konzepts wird auf den o. g. Prüfauftrag zu den Oberschulen verwiesen. Aufgrund der Vielzahl laufender Projekte in der Schulplanung kann dieser Bericht erst in 2020 erstellt werden.

 

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