Rat und Stadtbezirksräte
Stellungnahme - 19-11974-01
Grunddaten
- Betreff:
-
Entwicklung des Hockeysports - Wie steht es um den Bau eines Leistungszentrums in Braunschweig?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Stellungnahme
- Federführend:
- 67 Fachbereich Stadtgrün und Sport
- Beteiligt:
- 0670 Sportreferat
- Verantwortlich:
- Geiger
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Sportausschuss
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zur Kenntnis
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29.10.2019
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Zu der Anfrage der SPD-Fraktion vom 16.10.2019 (DS 19-11974) nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:
Zu 1.:
Das Thema „Hockeyzentrum für Braunschweig“ gründet auf den im Jahr 2018 an die Stadt Braunschweig herangetragenen Planungen des BTSV „Eintracht“ für den Neubau eines vereinseigenen Hockey-Kunststoffrasenspielfeldes auf einem Stadion-Nebenplatz an der Rheingoldstraße. Aus diesem Grundgedanken entwickelte sich in vertiefenden Gesprächen mit den drei hockeysporttreibenden Sportvereinen die Idee einer größeren Lösung für den Hockeysport in Braunschweig.
Unter dem Arbeitstitel „Hockeykonzept/Hockeyzentrum für Braunschweig“ hat nachgehend im Juli 2018 ein von der Verwaltung initiierter und von der Firma ikps (Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung, Stuttgart) begleiteter Workshop stattgefunden.
Beteiligt waren daran Vertreter der Sportvereine Braunschweiger Tennis und Hockey Club, BTSV Eintracht und MTV Braunschweig sowie der Präsident des Stadtsportbundes Braunschweig und Mitarbeiter des Fachbereichs Stadtgrün und Sport.
Auf der Basis dieser Gesprächsergebnisse entwickelten die Hockey-Abteilungsleiter der drei betroffenen Sportvereine ein gemeinsames Konzept, dass sich später allerdings auf der Ebene der Vereinsvorstände nicht als konsensfähig erwies.
Weitere angedachte Gespräche fanden aufgrund der bestehenden grundsätzlichen Differenzen zwischen den Entscheidungsträgern der Sportvereine nicht statt. Die bereits veranschlagten Haushaltsmittel für die Entwicklung eines Hockeyzentrums auf der Bezirkssportanlage Westpark sind daraufhin zur Konsolidierung des Gesamthaushalts verwendet worden.
Zu 2.:
Die Chancen für die Realisierbarkeit eines zentralen Hockeyzentrums sind aktuell als gering einzuschätzen, da die auf dem o.a. Workshop als zentraler Standort favorisierte Sportanlage „Westpark“ von den Sportvereinen BTHC und BTSV Eintracht abgelehnt wird und Haushaltsmittel für ein solches Projekt im Haushalt 2020 sowie der mittelfristigen Finanzplanung nicht veranschlagt sind.
Zu 3.:
Eine entsprechende Mittelbereitstellung und Einigung der drei Hockeyvereine und ein einvernehmlich mit der Verwaltung abgestimmtes Konzept für ein geeignetes Leistungszentrum sowie eine gesicherte Finanzierung vorausgesetzt, wäre eine Umsetzung der mit einem Hockeyzentrum am Standort der Bezirkssportanlage Weststadt verbundenen Baumaßnahmen schrittweise innerhalb von ca. eineinhalb Jahren möglich.
