Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 19-12370
Grunddaten
- Betreff:
-
Kreatives Potenzial der HBK für Braunschweig erhalten
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 41 Fachbereich Kultur und Wissenschaft
- Beteiligt:
- DEZERNAT IV - Kultur- und Wissenschaftsdezernat
- Verantwortlich:
- Dr. Hesse
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft
|
zur Kenntnis
|
|
|
|
13.12.2019
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Im März 2019 wurde im AfKW durch die SPD-Fraktion die Anfrage an die Verwaltung gerichtet (Drs.-Nr. 19-10098), aus welchen Gründen zahlreiche Absolventen der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig (HBK) nach Beendigung ihres Studiums die Region verlassen und welche Maßnahmen ergriffen werden müssten, um dieses kreative Potenzial in Braunschweig oder der Region zu halten. Die Verwaltung kündigte mit Drs.-Nr. 19-10098 an, in Abstimmung mit der HBK eine entsprechende Evaluierung bei den Studierenden resp. den Absolventen der HBK durchzuführen. Als aktueller Sachstand wird Folgendes mitgeteilt:
- Befragungen von Studierenden der HBK Braunschweig
In Abstimmung mit der HBK und dem städtischen Referat für Stadtentwicklung und Statistik wurde ein Fragebogen entwickelt, der die Situation der Studierenden, insbesondere vor dem Hintergrund der Ateliersituation in Braunschweig evaluiert. Die Befragung wird derzeit bei etwa 350 Studierenden der Freien Kunst der HBK Braunschweig durchgeführt. Die abschließende Auswertung der Evaluierung wird dem AfKW vorgestellt.
Die Erhebung wird konkrete Erkenntnisse zur Ateliersituation und zum Atelierbedarf der Studierenden liefern, welche die Grundlage für weiterführende Maßnahmen bilden können.
- Förderung der studentischen Initiative „Schrill“
Bereits im Jahr 2017 wurde die studentische Initiative der TU Braunschweig „Schrill“ ins Leben gerufen, die sich zur Aufgabe gemacht hat, Leerstände in der Innenstadt für verschiedenartige kulturelle Zwischennutzungen, wie Ausstellungen, Konzerte und Lesungen, nutzbar zu machen.
In Abstimmung mit dem städtischen Fachbereich Kultur und Wissenschaft beabsichtigt die Initiative „Schrill“ im kommenden Jahr ein durch die Kulturverwaltung gefördertes Projekt durchzuführen, bei welchem Leerstände explizit dafür genutzt werden sollen, um jungen Nachwuchskünstlerinnen und -künstlern Atelierräumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.
- „halle267 - städtische galerie braunschweig“
Die Stadt Braunschweig betreibt seit 2018 die halle267 mit einem ganzjährigen Ausstellungsprogramm. Zielsetzung ist es, den Künstlerinnen und Künstlern der Region Ausstellungsflächen zur Verfügung zu stellen. Neben den verschiedenen Ausstellungen renommierter Absolventen der HBK, die in den letzten Jahren gezeigt wurden, konnten in diesem Jahr in der halle267 zusätzlich zwei Ausstellungsvorhaben realisiert werden, die explizit an die Studierenden der HBK andressiert waren. Dieses konkrete Unterstützungsangebot trägt dazu bei, dass die Studierenden bereits während ihrer Ausbildung erste Berufs- bzw. Ausstellungspraxis gewinnen.
