Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 20-12474
Grunddaten
- Betreff:
-
Leerstände nutzen, Kulturbetrieb fördern: München als Vorbild?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- FDP-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Erledigt
|
|
Ausschuss für Kultur und Wissenschaft
|
zur Beantwortung
|
|
|
|
31.01.2020
|
Sachverhalt
Sachverhalt:
Leerstehende Geschäfte sind vergeudete Ressourcen, die obendrein dem Stadtbild schaden. Diese Ressourcen gilt es sinnvoll zu nutzen. Die Stadt München hat dafür ein Konzept gefunden, mit dem Leerstände koordiniert und gleichzeitig der Kreativ-Wirtschaft der Stadt Wirkungsstätten angeboten werden: Von städtischer Seite koordiniert ein Kompetenzzentrum die Nutzung leerstehender Räume für die Kreativ- und Kulturwirtschaft: https://www.muenchen.de/rathaus/wirtschaft/wirtschaftsmeldungen/archiv/zwischennutzungen-aktuell.html
Dies geht über die in Braunschweig vorhandene Idee der „Galerien auf Zeit“ hinaus, da es sich unter anderem auch um Bürolösungen und temporäre Quartierstreffpunkte handelt.
Vor diesem Hintergrund fragt die FDP-Fraktion:
1. Ist das Münchner Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft ein geeignetes Vorbild für die Braunschweiger Verwaltung, auch in Hinblick auf die Kosten und den kulturellen Mehrwert?
2. Welche Zwischennutzungskoordination wird in der Stadt Braunschweig von wem betrieben?
3. Welche Möglichkeiten einer Zwischennutzung werden in Abstimmung mit den Betreibern für den Leerstand z.B. im Welfenhof und der Burgpassage in Erwägung gezogen, beziehungsweise zeitnah umgesetzt?
