Rat und Stadtbezirksräte
Mitteilung - 20-12969
Grunddaten
- Betreff:
-
Stadtbahnausbau: Planungsauftrag Abzweig (= Wendeschleife) Gliesmarode
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Mitteilung
- Federführend:
- 66 Fachbereich Tiefbau und Verkehr
- Beteiligt:
- 0600 Baureferat
- Verantwortlich:
- Leuer
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Planungs- und Umweltausschuss
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zur Kenntnis
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11.03.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
In seiner Sitzung am 21.02.2017 hat der Rat die Planung für das Zielnetz Stadtbahn 2030 einschließlich der dafür notwendigen Zwischenschritte beschlossen (DS 17-03594-01). Gleichzeitig wurden mit diesem Beschluss die Verwaltung und die Verkehrs-GmbH beauftragt, alle notwendigen Schritte zur Vorbereitung der baulichen Umsetzung des Zielnetzes Stadtbahn 2030 durchzuführen und die Öffentlichkeit bei allen Planungen intensiv zu beteiligen.
Im Ergebnis der Durchführung einer Machbarkeitsuntersuchung unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger hat der Rat in seiner Sitzung am 06.11.2018 Vorzugsvarianten für den Verlauf der Stadtbahnstrecke in Volkmarode, die Lage der Wendeschleife Volkmarode und die Lage einer Wendeschleife oder eines Abzweiges (Weiche) in Gliesmarode beschlossen (18-09146-01). In diesem Beschluss wurde der Bezug zu einer möglichen bestehenden planerischen Abhängigkeit zum Projekt Campusbahn/Querum dargestellt.
Erste Erkenntnisse aus der Machbarkeitsuntersuchung im Rahmen des Projektes Campusbahn/Querum zeigen, dass das planerische Ziel eines Anschlusses Querums an das Stadtbahnnetz über zwei mögliche Streckenführungen erreicht werden könnte. Die eine Stadtbahnstreckenführung könnte über die neue Nordstadt, den TU-Campus Nord und den TU-Campus Ost nach Querum, die andere über die Querumer Straße und die Bevenroder Straße erfolgen.
Für das Projekt Volkmarode Nord ist es erforderlich, eine Planung des Bereiches Berliner Straße/Querumer Straße durchzuführen. Da allein das Vergabeverfahren für diese Planungsleistungen mehrere Monate dauern wird (VGV-Verfahren), ist es notwendig, die Ausschreibung der Planungsleistungen jetzt zu beginnen.
Daher wird die Verwaltung gemeinsam mit der Verkehrs-GmbH zeitnah das erforderliche Ausschreibungs- und Vergabeverfahren für diese Planungsleistungen auslösen. Die weiteren Erkenntnisse aus der Untersuchung Campusbahn/Querum werden in den Planungsprozess einfließen.
