Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Stellungnahme - 20-12940-01

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:


Zur Anfrage der CDU-Fraktion vom 26. Februar 2020 nimmt die Verwaltung wie folgt Stellung:

 

Die Anfrage nimmt Bezug das im Planungs- und Umweltausschuss vorgestellte Hochwasserschutzkonzept.

 

In dem Konzept war es unter anderem gelungen, mit neuen Modellen Hochwasserereignisse zu simulieren, die dem Erfahrungswissen der Verwaltung entsprechen und so - nach der Veröffentlichung - eine wichtige Informationsgrundlage für andere Institutionen und die Öffentlichkeit zu liefern, an welchem Ort welche Hochwassergefahren drohen.

 

Das Konzept betrachtet u. a. 10 Standorte möglicher Hochwasserschutzdämme und ein großes Hochwasserrückhaltebecken südlich von Rautheim.

 

Eine Ausweitung des Überschwemmungsgebietes geht damit jedoch nicht einher.

 

Dies vorausgeschickt, werden die Fragen wie folgt beantwortet:

 

Zu 1:

 

Die begleitende Mitteilung (Drs. 19-12440) zur Vorstellung des Hochwasserschutzkonzeptes im Planungs- und Umweltausschuss ergeht am 13.3.2020 im Feuerwehrausschuss und wird im Anschluss an die betroffenen Stadtbezirksräte übersandt. Das Konzept selbst wird dann veröffentlicht. Lagepläne sind dort, sowie in der o.g. Mitteilung als Anlage enthalten, welche u. a. auch ungefähr die Größe des angeführten Hochwasserrückhaltebeckens aufzeigen.

 

Zu 2:

 

Die Wabe Renaturierung wurde nicht mit Fördermitteln, sondern zu etwa zwei Dritteln über Ausgleichsmaßnahmen aus acht B-Plänen und etwa einem Drittel aus städtischen Mitteln finanziert (siehe auch Drucksache 18-09649). Wenn sich bei näherer Betrachtung ein Hochwasserrückhaltebecken als machbar erweisen sollte, müsste ein Erddamm mit flacher Böschung südlich der Rautheimer Mühle errichtet werden, der den Renaturierungsbereich quert. In dem Becken würde nicht dauerhaft das Wasser stehen; vielmehr ist zu erwarten, dass der Bereich lediglich an wenigen Tagen im Jahr eingestaut würde.


 

Zunächst soll jedoch - möglichst durch die Hochwasserpartnerschaft Schunter-Wabe - geklärt werden, ob und wie ein solches Becken überhaupt realisierbar ist und welche ggf. negativen Auswirkungen, z.B. auf die renaturierten Bereiche, es hätte. Dessen positive Wirkung hinsichtlich des Hochwasserschutzes von der Rautheimer Mühle bis zum Mündungsbereich der Wabe in die Schunter hat das Hochwasserschutzkonzept bereits beleuchtet.

 

Zu 3:

 

Angesichts des dargestellten frühen Planungsstandes kann derzeit noch kein „Topf“ benannt werden.
 

 

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