Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 20-13067
Grunddaten
- Betreff:
-
Erhalt der Ortsbücherei Wenden
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 10 Fachbereich Zentrale Dienste
- Verantwortlich:
- Interfraktionell im Stadtbezirksrat 323
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 323 Wenden-Thune-Harxbüttel
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Entscheidung
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10.03.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Ortsbücherei Wenden ist ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens im Stadtbezirk Wenden-Thune-Harxbüttel. Sie bietet nicht nur die ganze Vielfalt der "Welt des Lesens", sondern darüber hinaus auch andere Medien wie Spiele und Filme. Durch das Angebot an Veranstaltungen wie z.B. das Büchereikino für Kinder wie auch für Erwachsene, das Bilderbuchkino aber auch Lesungen oder "Liederabende" wird die Bücherei zu einem kulturellen Treffpunkt für die Menschen vor Ort.
Besonders erwähnt sei an dieser Stelle die gute Zusammenarbeit mit den benachbarten Schulen. Die Kinder können hier schon im Grundschulalter selbständig während der Pausen in die Ortsbücherei gehen. Die Freude am Lesen kombiniert sich mit der Förderung der Selbständigkeit der Kinder. Da nützt das beste Angebot der Stadtbibliothek nichts, es ist schlich zu weit weg.
Um einer Ermangelung von Lese-und Lernaktivitäten durch die frühe und vermehrte Nutzung von Social Media sowie Internetspielen entgegenzuwirken, sind die Ortsbüchereien mit ihren gemeinsamen Aktivitäten und zwischenmenschlichen Kontakten vor Ort ein wichtiger Baustein in der Entwicklung und Bildung unserer Kinder und Jugendlichen, sowie eine wichtige Einrichtung für alle Bürgerinnen und Bürger in dieser Stadt.
Die Ortsbüchereien sind über viele Jahre durch ehrenamtliches Engagement nicht nur am Leben gehalten, sondern auch weiterentwickelt worden. Eine Schließung dieser Institutionen durch die Stadt Braunschweig wäre ein falsches und fatales Signal, da sie einerseits ehrenamtliches Engagement einfordert und öffentlich ehrt, gleichzeitig hier das über 18-jährige Engagement der Bürgerinnen und Bürger plötzlich für entbehrlich hält.
gez. Astrid Buchholz
