Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 20-12976
Grunddaten
- Betreff:
-
Arbeit der Feuerwehr Braunschweig bei kreisübergreifendem Störfall
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- AfD-Fraktion im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Feuerwehrausschuss
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zur Beantwortung
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13.03.2020
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07.07.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Wie die Braunschweiger Zeitung am 05. Februar 2020 berichtete, brannten in der Gemeinde Wendeburg am 26. Dezember 2019 und am 30. Januar 2020 in der Firma Duesenfeld dort gelagerte Lithium-Ionen-Batterien. Wie der Gemeindebrandmeister der Feuerwehr Wendeburg erklärte "[...] sei es bei brennenden Lithium-Ion-Batterien mit dem normalen Löschen nicht getan, die brennenden Teile müssten in ein Tauchbad [...]".
Vor dem Hintergrund des immer weiter wachsenden Ausbaus der E-Mobilität und somit auch der wachsenden Herausforderung im Umgang mit der Lagerung und Entsorgung größerer Lithium-Ionen-Batterien stellt die AfD-Fraktion folgende Fragen:
1. Findet bei einem größeren Störfall in den an Braunschweig angrenzenden Gemeinden wie z.B Vechelde, Wendeburg, Grassel, etc. eine kreisübergreifende Alarmierung statt, bei der die Feuerwehr Braunschweig am Einsatz beteiligt wäre?
2. Wieviel geschultes Personal für Batteriebrände steht der Feuerwehr Braunschweig momentan zur Verfügung, wurde der höhere zeitliche Aufwand, mögliche Batteriebrände zu löschen, in der Personalstärke der Feuerwehr berücksichtigt und die Ausstattung der Feuerwehr verstärkt?
3. Wie werden in dem Fall, dass bei einem größeren Störfall in den angrenzenden Gemeinden u.a. Rauchgase und giftige Dämpfe z.B. in den Westen bzw. Norden der Stadt Braunschweig ziehen könnten, die Anwohner informiert und gegebenenfalls weitere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen?
