Rat und Stadtbezirksräte
Antrag (öffentlich) - 20-13279
Grunddaten
- Betreff:
-
Bau eines Miniwasserkraftwerks am Ölper Wehr
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Antrag (öffentlich)
- Federführend:
- 0103 Referat Bezirksgeschäftsstellen
- Verantwortlich:
- CDU-Fraktion im Stadtbezirksrat 321
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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●
Erledigt
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Stadtbezirksrat im Stadtbezirk 321 Lehndorf-Watenbüttel
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Entscheidung
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06.05.2020
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Beschlussvorschlag
Beschluss:
Der Stadtbezirksrat 321 beantragt:
- Die Planung, den Bau und den dauerhaften Betrieb eines Miniwasserkraftwerkes am
Ölper Wehr (Straße am Mühlengraben) unter Einbeziehung der relevanten Fachbereiche und relevanten Gruppierungen wie z.B. BS/Energy
- Einen jährlichen Erfahrungsbericht zum Betrieb der Anlage incl. wichtiger
Kennzahlen wie Betriebskosten, erzeugte Energiemenge etc.
Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Herausforderungen zur Einsparung von CO2 wird man zukünftig nur begegnen können,
wenn man nicht einseitig auf große Kraftwerke setzt, sondern immer mehr dezentrale, kleine
Einheiten betreibt. Dabei spielen unterschiedliche Formen der Energieumwandlung eine Rolle.
Neben Photovoltaik und Windkraft bietet die Anwesenheit von permanent fließendem Wasser die Möglichkeit, dauerhaft über sog. Mini-Wasserkraftwerke Strom zu produzieren. Dabei stehen ganz unterschiedliche Systeme bzw. technische Lösungen zur Verfügung. Erwähnt seien an dieser Stelle sog. Strombojen des Startups Smart Hydro Power, Flussturbinen, die durch Propeller angetrieben werden oder Wasserräder, deren mechanische Bewegung in elektrischen Strom umgewandelt werden.
Eine Voraussetzung für einen hohen Wirkungsgrad sind ausreichende Fließgeschwindig-keiten des Wassers. Die Menge an Strom, die produziert werden kann hängt dann von der Größe der Anlage ab. Ein einfaches Bojen-System soll bei einem Preis von 12.000 Euro Strom für ca. 3 Haushalte produzieren.
Die heutigen auf dem Markt befindlichen Systeme berücksichtigen dabei die ökologischen
Anforderungen für die Umwelt (u.a. die Fische) und können nahezu geräuschlos betrieben
werden.
gez.
Dr. Sebastian Vollbrecht
