Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 20-13477

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Beratungsfolge

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Wie aus dem Foto im Anhang deutlich wird, spielt der Knoten Sidonienbrücke/Hohetorwall eine wichtige Rolle im Braunschweiger Radverkehrsnetz. Von hier aus wird der Radverkehr nicht nur vom Westen in die Innenstadt geführt. Auch zahlreiche andere wichtige Ziele werden von hier erschlossen.

In ihren Ausführungen zur Sidonienbrücke hat die Verwaltung als Alternative zu einer Führung des Radverkehrs von hier in die Innenstadt die Sonnenstraße ins Gespräch gebracht. Auch aus unserer Sicht ist die Sonnenstraße nach einem fahrradgerechten Umbau zwischen Wallring und Güldenstraße durchaus dazu in der Lage, den Radverkehr vom Wallring in Richtung Innenstadt aufzunehmen und weiterzuführen.

Probleme ergeben sich aus Sicht der Grünen Ratsfraktion allerdings dann, wenn man sich die Frage stellt, wie eine gute  Radverkehrsroute im weiteren Verlauf aussehen könnte.
Der Straßenquerschnitt der Sonnenstraße innerhalb des City-Rings lässt nur wenig Spielraum für eine Umverteilung der Verkehrsflächen; das Kopfsteinpflaster rund um den Altstadtmarkt ist wenig fahrradfreundlich.
In Fahrtrichtung stadtauswärts sehen wir ebenfalls Probleme. Auch hier haben wir es mit relativ engen Straßenquerschnitten zu tun, die nur begrenzten Spielraum für Neuplanungen bieten. Außerdem gibt es mit der Hohetorbrücke auch auf diesem Abschnitt eine Engstelle, die nicht geeignet erscheint, neben den bisherigen Verkehren (Fußverkehr, Radverkehr, MIV, ÖPNV) weitere größere Mengen an Radfahrer*innen konfliktfrei aufzunehmen.
Viele der Probleme, die wir hier sehen, stellen sich bei der Radverkehrsroute, die bislang über die Achse Kreuzstraße und Sidonienstraße verläuft, nicht, weil hier der Radverkehr bereits über verkehrsarme und - relativ - gut funktionierende Fahrradstraßen verläuft.

Auch die ampelfreie Querungshilfe am Wilhelminischen Ring auf Höhe der Kreuzstraße hat sich aus unserer Sicht bewährt und führt dazu, dass der Radverkehr hier deutlich schneller und komfortabler queren kann, als dies am Knoten Ring/Madamenweg möglich scheint.

 

Vor diesem Hintergrund bitten wir um die Beantwortung der folgenden Fragen:

 

1. Welche Pläne verfolgt die Verwaltung im Moment zum Umbau der Sonnenstraße?

 

2. Wie stellt sich die Verwaltung die Führung einer Radverkehrsroute über die Sonnenstraße im weiteren Verlauf (sowohl stadteinwärts als auch stadtauswärts) vor?

 

3. Ist der Verwaltung bekannt, wie sich das Radverkehrsaufkommen nach dem Queren der Sidonienbrücke auf dem Hohetorwall nach Norden, Süden und Osten weiter verteilt und welche Rolle die Sidonienbrücke bereits jetzt im Gesamtnetz spielt?

gez. Dr. Rainer Mühlnickel

 

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Anlagen

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