Rat und Stadtbezirksräte
Anfrage (öffentlich) - 20-13635
Grunddaten
- Betreff:
-
Wasserstoff für Klimaschutz - Ignoriert Braunschweig Potentiale der Region?
- Status:
- öffentlich (Vorlage freigegeben)
- Vorlageart:
- Anfrage (öffentlich)
- Federführend:
- 0100 Steuerungsdienst
- Verantwortlich:
- Fraktion BIBS im Rat der Stadt
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
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Erledigt
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Wirtschaftsausschuss
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zur Beantwortung
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26.06.2020
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Sachverhalt
Sachverhalt:
Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, dass Deutschland weltweit die Vorreiterrolle in der Wasserstofftechnologie einnehmen soll. Dafür wurden bereits milliardenschwere Förderprogramme beschlossen. Im großen Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise sind weitere 7 Milliarden Euro für die Wasserstofftechnologien vorgesehen und 2 Milliarden für internationale Partnerschaften.
Obwohl keine 5 km von der südlichen Stadtgrenze entfernt auf ehemaligen Brachflächen der Salzgitter AG ein Zentrum der Wasserstoff-Technik aus dem Boden wächst, schaut man in Braunschweig offenbar lieber weiter in die entgegengesetzte Richtung, also in Richtung gestern: „Innovationsstandort“, „Mobilitätscluster am Forschungsflughafen“ „im Jahr 2007 Deutschlands Stadt der Wissenschaft“, so die aktuellen Begriffe aus der Werbebroschüre zur städtischen Wirtschaftsförderung "Wirtschafts- und Innovationsstandort Braunschweig".
Nicht der Hauch einer Andeutung, dass mit zig Millionen-Förderung das "Salcos-Projekt" für eine CO2-arme Stahlherstellung und Energiespeichertechnik auf Wasserstoffbasis in Salzgitter bereits angelaufen ist: https://www.braunschweig.ihk.de/wirtschaft-online/titelstory/das-salcos-projekt-gruener-stahl-aus-salzgitter
Vor diesem Hintergrund möchte ich wissen:
1. Warum spielen in der aktuellen Werbebroschüre der Wirtschaftsförderung die Potentiale der Wasserstofftechnologie für Braunschweig keine Rolle?
