Rat und Stadtbezirksräte

ALLRIS - Vorlage

Anfrage (öffentlich) - 20-13635

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Sachverhalt

Sachverhalt:

Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, dass Deutschland weltweit die Vorreiterrolle in der Wasserstofftechnologie einnehmen soll. Dafür wurden bereits milliardenschwere Förderprogramme beschlossen. Im großen Konjunkturpaket gegen die Corona-Krise sind weitere 7 Milliarden Euro für die Wasserstofftechnologien vorgesehen und 2 Milliarden für internationale Partnerschaften.

Obwohl keine 5 km von der südlichen Stadtgrenze entfernt auf ehemaligen Brachflächen der Salzgitter AG ein Zentrum der Wasserstoff-Technik aus dem Boden wächst, schaut man in Braunschweig offenbar lieber weiter in die entgegengesetzte Richtung, also in Richtung gestern: „Innovationsstandort“, „Mobilitätscluster am Forschungsflughafen“ „im Jahr 2007 Deutschlands Stadt der Wissenschaft“, so die aktuellen Begriffe aus der Werbebroschüre zur städtischen Wirtschaftsförderung "Wirtschafts- und Innovationsstandort Braunschweig".

Nicht der Hauch einer Andeutung, dass mit zig Millionen-Förderung das "Salcos-Projekt" für eine CO2-arme Stahlherstellung und Energiespeichertechnik auf Wasserstoffbasis in Salzgitter bereits angelaufen ist: https://www.braunschweig.ihk.de/wirtschaft-online/titelstory/das-salcos-projekt-gruener-stahl-aus-salzgitter 

 

Vor diesem Hintergrund möchte ich wissen:

1. Warum spielen in der aktuellen Werbebroschüre der Wirtschaftsförderung die Potentiale der Wasserstofftechnologie für Braunschweig keine Rolle? 
 

 

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